Jubiläum, Logistik-konzern – Rhenus, Mercedes Zoom
Foto: Rhenus

System Alliance und Cargoline rücken zusammen

Rhenus wechselt als Gesellschafter

Die beiden Stückgutkooperationen System Alliance und Cargoline wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, weiterhin Stabilität im Netzwerk zu gewährleisten.

Eine Arbeitsgruppe mit Teilnehmern der beiden Stückgutkooperationen lotet derzeit nach eigenen Angaben Möglichkeiten aus, einzelne Prozesse der System Alliance und der Cargoline zu harmonisieren. Ziel ist es, "ausgewählte Abläufe für diejenigen Partner zu vereinfachen, die in beiden Netzen tätig sind, sowie die Qualität der Dienstleistungen weiter zu verbessern". Langjährig in beiden Systemen aktiv sind Amm Logistics, Lebert (beide Primärpartner der Cargoline), die Honold Logistik Gruppe, Streck Transport sowie die Zufall Logistics Group (alle Primärpartner der System Alliance).

Um nun das Gleichgewicht beider Systeme "langfristig weiter auszutarieren", ist geplant, dass Rhenus Road Freight zum 1. Januar 2019 Gesellschafter von Cargoline wird – bislang ist das Unternehmen Gesellschafter der System Alliance. Parallel dazu bleibt Rhenus Road Freight aber zumindest Systempartner der System Alliance für die Standorte Unna, Duisburg, Kirchheim und Großschirma.

Verbundpartner gewinnen ist eine Herausforderung

Darüber hinaus gehe es bei der Kooperation der Kooperationen aber auch um "die Herausforderung, Verbundpartner zu gewinnen, die in der Lage sind, zur Verarbeitung der bestehenden Mengen ausreichend Ressourcen und Kapazitäten zur Verfügung zu stellen", erklärt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der Cargoline-Geschäftsführung. Von einer nachhaltigen Veränderung im Stückgutmarkt ist dabei die Rede. "Gleichzeitig lassen sich Kapazitätsengpässe auf den Straßen durch die Einsparung von Fahrten verringern", erläutert Georg Köhler, Geschäftsführer der System Alliance.

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Datum

18. Dezember 2017
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