Sachsentrans, Spediporträt FF 4/2018. 10 Bilder Zoom
Foto: Jan Bergrath

Spedition stellt auf E-Mobilität um

Sachenstrans rüstet sich für die Zukunft

Sachsentrans in Zwickau fährt für den VW-Konzern. Ab 2019 wird das VW-Werk Mosel auf die Produktion von Elektrofahrzeugen umgestellt. Ein erster E-Lkw ist schon einsatzbereit.

"Wir fahren für die Zukunft Sachsens": So steht es in weißen Lettern auf einigen der 135 Megatrailer aus dem Aufliegerpool von Sachsentrans in Zwickau. Diese Zukunft hängt eng mit dem 1990 gegründeten VW-Werk im Zwickauer Stadtteil Mosel zusammen, dem größten Arbeitgeber der Region. "Ab 2019 wird es zu einem reinen Mehrmarkenwerk für Fahrzeuge der Elektromobilität umgebaut", sagt der 47-jährige Niederlassungsleiter und Prokurist Torsten Colditz. "Unser aktuelles Pilotprojekt mit unserem E-Lkw für unsere Just-in-Time-Verkehre ist bereits ein Teil dieser Zukunft."

Transportband-Auflieger erleichtern Fahrer die Arbeit

Bis Anfang März, wenn diese Ausgabe des FERNFAHRER erscheint, ist es endlich so weit: die batteriegetriebene Zugmaschine eines zuvor vollkommen entkernten MAN TGS mit 320 kW (435 PS) Spitzenleistung geht nach aufwendigen Probefahrten unter Regie von Andreas Klein und Uwe Seifert aus der Fuhrparkleitung in den Regelbetrieb. Dann soll für den 40-Tonner auf beiden Seiten der zwölf Kilometer langen Tour vom Logistikzentrum der Wolfsburger Schnellecke-Gruppe in Zwickau zu der Entladestelle im Werk je eine Schnellladestation dafür sorgen, dass die speziellen Batterien immer ausreichend Leistung haben.

Die Wahl für den Lkw fiel zwischen den im VW-Konzern vertretenen Marken Scania und MAN auf das Münchener Fabrikat als Grundbaustein. Das etwas größere Nahverkehrsfahrerhaus war nötig, um auch die Elektronik für die weiter laufenden Forschungszwecke unterzubringen. Eingesetzt wird der E-Lkw fortan im Nahverkehr mit einem sogenannten Transportband-Auflieger aus der Produktion von Fahrzeugwerke Aschersleben GmbH (F-A-G). Er ist einer von 30 teuren Trailern aus diesem hochspezialisierten Teil der Flotte. "Die Ladung wird praktisch wie auf einem Fließband in den Auflieger geschoben und geht beim Entladen auch so wieder raus", sagt Karsten Hunger. "Als Fahrer müssen wir das Strom- und Datenkabel anschließen, der Rest passiert praktisch wie von selbst."

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FERNFAHRER Lastauto Omnibus trans aktuell
Dieser Artikel stammt aus Heft FERNFAHRER 04/2018.
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Datum

12. März 2018
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