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Foto: Harry Zdera

Scherm-Gruppe und ARS Altmann als Partner

BMW setzt drei E-Lkw in München ein

Aller guten Dinge sind drei: Der Fahrzeugbauer BMW setzt für seine Produktionsversorgung und für die Fahrzeugdistribution in München neuerdings drei rein elektrisch angetriebene Lkw ein.

Die Elektro-Lkw bringen es nach Firmenangaben auf Reichweiten von jeweils bis zu 160 Kilometer und sind auf festen Rundläufen innerhalb des Stadtgebiets unterwegs. "Es freut uns sehr, dass die BMW Group zusammen mit ihren Logistikdienstleistern ihre E-Lkw-Flotte ausbaut und einen zukunftsweisenden Beitrag zur Emissionsreduzierung im Stadtgebiet München leistet", sagte Kurt Kapp, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt München. Es brauche innovative und nachhaltige Logistikkonzepte, um die Gesundheit der Bürger zu schützen und zugleich die Produktion innerhalb der Stadt möglich zu machen.

BMW: CO2-Ausstoß sinkt um jährlich 82 Tonnen

BMW erklärt in einer Mitteilung vom Montag, der Einsatz der drei E-Lkw trage dazu bei, den CO2-Ausstoß des Unternehmens um jährlich 82 Tonnen zu senken. "Das entspricht der Fahrstrecke eines BMW 320d von nahezu 20 Mal um die Welt."

Logistikpartner sind dabei die Scherm-Gruppe aus Karlskron und der Fahrzeuglogistiker ARS Altmann aus Wolnzach. Scherm hat bereits seit zwei Jahren einen Sattelzug mit Elektro-Sattelzugmaschine von Terberg für BMW im Einsatz. Das Fahrzeug pendelt achtmal am Tag zwischen dem Scherm-Logistikzentrum und dem BMW Werk. Auch der zweite E-Lkw, den Scherm nun neu für BMW in die Flotte aufnimmt, beliefert den Produktionsstandort in München. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug des Umrüstspezialisten Framo, das auf eine Höchstgeschwindigkeit von 64 km/h kommt. Beim Terberg-Fahrzeug sind nur 40 km/h möglich.

ARS Altmann nimmt Terberg-Zugmaschine in die Flotte auf

Auch beim Lkw von ARS Altmann handelt es sich um einen Sattelzug mit Terberg-Zugmaschine. Es liefert Neufahrzeuge aus Garching in die BMW Welt, retour schultert es frisch vom Band gelaufene Pkw aus dem Stammwerk nach Garching. ARS Altmann befördert die Autos in einem geschlossenen Aufbau des Fahrzeugbauers Rolfo.

Der Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Produktionslogistik ist Teil der BMW-Strategie Number One>Next. Dabei liege der Fokus auf den Themen Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren, heißt es. Dr. Milan Nedeljkovic, Leiter des Werks München, bezeichnete BMW als Vorreiter bei einer nachhaltigen Logistik. Und BMW-Logistikleiter Jürgen Maidl wies darauf hin, dass der bayerische Fahrzeugbauer an den drei Standorten München, Landshut und Leipzig zusammen inzwischen sieben E-Lkw einsetzt. "Mit der Erweiterung der E-Lkw-Flotte setzen wir die Nachhaltigkeitsziele der BMW Group direkt auf Schiene und Straße um."

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Datum

5. Dezember 2017
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