Alles über Waberer's
Zoom
Foto: Waberer's

Pläne für neue Achsen auf der Schiene

Waberer's will Intermodalverkehre ausbauen

Das Transportunternehmen Waberer's will sein Engagement im Intermodalverkehr deutlich erhöhen. Bislang finden nur rund ein Prozent der Hauptläufe auf der Schiene statt. Waberer's prüft dazu auch neue Relationen, etwa von Italien nach Frankreich.

Das Transportunternehmen Waberer’s möchte die Schiene stärker nutzen, um einerseits die Produktivität zu erhöhen und um andererseits dem Fahrermangel zu begegnen. "Als umweltbewusstes und innovatives Unternehmen sind wir bestrebt, unser Portfolio um Angebote zu erweitern, die unseren Partnern effiziente Lösungen und Mehrwert bieten und zugleich mit einer niedrigeren Umweltbelastung verbunden sind", erläutert Vorstandschef Ferenc Lajkó im Gespräch mit der Fachzeitschrift trans aktuell. "Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Intermodalverkehre ins Leben gerufen." Im Frühjahr vorigen Jahres hatte Waberer's die Kombinierten Verkehre Schiene–Straße zwischen Budapest und Neuss gestartet. "Wir möchten diese intermodalen Angebote in Zukunft ausbauen – hinsichtlich der Mengen und neuer Strecken."

Waberer's hat bereits 700 kranbare Trailer im Einsatz

Zurzeit belaufe sich der Anteil der Hauptläufe auf der Schiene in seinem Unternehmen gerade mal auf etwa ein Prozent. Perspektivisch soll es aber deutlich mehr werden. Waberer’s hat dazu auch in kranbare Trailer investiert. Nach dem Erwerb von 400 weiteren KV-tauglichen Megatrailern voriges Jahr bei Schmitz Cargobull stehen dem Unternehmen nun 700 kranbare Einheiten zur Verfügung.

Lajkó: Intermodalverkehr kann wichtige Rolle übernehmen

Waberer’s kann sich vorstellen, eines Tages auch Company Trains auf die Schiene zu bringen. Noch sind es einzelne Trailer, die auf den Ganzzügen mitreisen. Ferner prüft das Unternehmen weitere Relationen für Hauptläufe. "Eine Verbindung von Italien nach Frankreich wäre für uns sehr interessant", sagt Lajkó. Er zeigt sich überzeugt: "Der Intermodalverkehr kann eine wichtige Rolle im Transport übernehmen. Das ist der Grund, warum wir in kranbare Trailer investieren, um uns vorzubereiten und Erfahrungen zu sammeln."

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Datum

13. März 2018
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare