Fabian Nething Zoom
Foto: Hagmann

Fahrer unter 25

Fabian Nething im Gespräch

Fabian Nething im Gespräch. Der junge Fahrer liebt die Tour mit dem Silo in den Ruhrpott.

Warum Fahrer?

Am Anfang meiner Berufskarriere hätte ich nie gedacht, dass ich mal einen Lkw lenken würde. Ich bin eher in diesen Beruf reingestolpert. Ich habe nach der Werkrealschule eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker gemacht und im Anschluss noch eine weitere Ausbildung zum Fahrlehrer. Beides war nicht so mein Ding und so bin ich hinter dem Steuer eines Lkw gelandet. Anfangs war ich nicht sehr beeindruckt, doch mit der Zeit stieg der Reiz und das Interesse an diesem Beruf. Heute muss ich sagen: alles richtig gemacht! Mit der Firma Hagmann habe ich einen sehr guten Arbeit­geber gefunden.

Einsatzgebiet?

Mein Einsatzgebiet bei Hagmann ist sehr abwechslungsreich. Mit meiner 24-Kubik-Stahlmulde fahre ich Schotter, Sand und Kies von der Schwäbischen Alb zu unseren Kunden auf die Baustellen oder auf deren Lagerplätze. Im Straßenbau habe ich auch mit Asphaltfräsen und Straßenfertigern zu tun. Mit meinem 40-Kubik-Kipp-Silo fahre ich hauptsächlich Produkte wie Calcit, Zement oder Quarzsand für die Putzindustrie, im Winter auch mal Salz.

Lieblingstour?

Mit dem Silo ab in den Ruhrpott – genauer, nach Castrop-Rauxel. Mir gefällt diese Tour am besten, da ich gerne auf der Strecke bin, Kilometer schrubbe und so auch ein wenig mehr herumkomme als im Nahverkehr. Am Anfang war das Übernachten im Lkw noch sehr ungewohnt, aber mittlerweile ist es auch Routine.

An meinem Job stört mich...

...das rücksichtslose Verhalten mancher Leute und die chaotischen Verkehrsverhältnisse durch den immer dichter werdenden Verkehr.

Freundeskreis?

Meine Freunde mögen meinen Beruf. Sie kennen eigentlich auch keinen aus ihrer Generation in diesem Beruf außer mir und meinem Bruder.

Größtes Missgeschick?

Im ersten Monat bei der Firma Hagmann habe ich gleich mal beim Einfahren in die Baustelle mein linkes Stoßstangeneck und den Kotflügel an einem Betonschacht hängen lassen. Das Ganze auch noch vorwärts.

Das Schöne am Job?

In diesem Job lernt man nie aus, kein Tag gleicht dem anderen und man sammelt somit viel Erfahrung. Es zählt nicht nur die Fahrerfahrung, auch beim Be- und Entladen kommt es auf die Kenntnisse an und auf die Eigenschaften des Materials. Auch die Abwechslung zwischen Silo und Kipper ist schön. Dadurch verbessern sich die Fähigkeiten in jedem Bereich. Am liebsten bin ich aber mit dem Silo unterwegs.

Zukunft?

Was wird die Zukunft wohl bringen? Ich bin allzeit bereit, neue Herausforderungen anzunehmen.

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Dieser Artikel stammt aus Heft FERNFAHRER 01/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
Johannes Roller, Redakteur FERNFAHRER

Autor

Datum

31. Dezember 2015
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