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Foto: Liebherr

Muldenkipper, Kräne, Bagger und Radlader

Dickschiffe auf der Bauma

Sie sind die Publikumsmagneten der Bauma: die riesigen Muldenkipper, Kräne, Bagger und Radlader. Unter ihrem robusten Äußeren verbirgt sich immer mehr Hightech.

Raupenbagger, so groß wie ein mehrstöckiges Haus, Muldenkipper, neben denen ein Pkw wie Spielzeug wirkt, und Kräne, die zerlegt mehrere Schwertransporte füllen: Keine Frage – die Giganten der Baustellen und Steinbrüche faszinieren. Nicht nur, weil sie mit Betriebsgewichten und Nutzlasten von mehreren hundert Tonnen oder mit gewaltigen Schaufelvolumen aufwarten, sondern auch, weil man nirgendwo sonst so viele von ihnen auf einmal bestaunen kann. Als weltgrößte Messe für das Baugewerbe ist die Baumaschinenmesse daher ein Pflichttermin für die Betreiber wie auch für die Fans der gelben, roten und weißen Riesen.

Die Hersteller wissen, dass die Messebesucher durch schiere Größe beeindruckt werden wollen. Daher setzt zum Beispiel Liebherr seinen weißen Muldenkipper T 264 (Leergewicht: 165 Tonnen, Nutzlast: 228 Tonnen), den Hingucker der Bauma 2013, auch diesmal wieder prominent in Szene. Ein weiteres Highlight wird der neue 700-Tonnen-Großbagger PC7000 von Komatsu sein, für dessen mehrwöchige Montage eigens eine Live-Cam installiert wurde. 

Hightech in robustem Gewand

Fürs Fachpublikum dürften neben dem beeindruckenden Äußeren vor allem die inneren Werte eine Rolle spielen. Trotz ihres robusten Äußeren stecken Baumaschinen inzwischen voller Hightech. Automatisierte Steuerung von Schild oder Schaufel, GPS-Navigation, intelligente Maschinenkontrolle durch in die Hydraulikzylinder integrierte Sensoren, Rückfahr- und Seitenkameras, Sensor- und Steuergeräteüberwachung – auch via Telematik – lauten die Schlagworte, mit denen die Premium-Hersteller ihre Maschinen bewerben. Zudem: Leerlaufabschaltung, Eco-Modus, Dieselmotoren mit Turbolader und Common Rail, stufenlose automatische Lastschaltgetriebe, hydrostatische Antriebe und Wandlergetriebe mit Wandlerüberbrückung, Klimaautomatik, Steinschlag- und Überrollschutz, luftgefederte Sitze inklusive Heizung, Joysticks mit Kurzwahltasten, LCD-Displays, Audiosystem, Bluetooth und Ladeanschlüsse für Smartphone & Co. 

Abgasrückführung und SCR auch bei den ganz großen Maschinen

Eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre ist die Reduktion von Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß. Seit 2014 gelten für dieselbetriebene Offroader bestimmter Leistungsklassen die Emissionsstufen IV (EU) beziehungsweise "4 final" (USA). Damit gehören Dieselpartikelfilter, Abgasrückführung und SCR-Katalysator auch bei vielen Bau- und Landmaschinen zum technischen Standard. 

Aktuelle Branchentrends sind sparsame, möglichst vielseitig und auf beengtem Raum einsetzbare Maschinen wie Kurzheckbagger sowie elektrische oder hydraulische Antriebe zur Entlastung des Motors. Diese Hybridantriebe kommen zum Beispiel bei der Drehbewegung des Oberwagens von Hydraulikbaggern zum Einsatz. "Allgemein wird sehr viel Wert auf Sparsamkeit und Haltbarkeit gelegt, heute mehr denn je", berichtet Bertram Zebrowski von der BS Baumaschinen Service GmbH. "Und natürlich auf sehr gute Serviceverfügbarkeit und -qualität."

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Johannes Roller, Redakteur FERNFAHRER

Autor

Datum

21. März 2016
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