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Michelins regionale Neuorganisation

Reifenhersteller und Mobilitätsdienstleister Michelin hat sich zum 1. Januar 2018 regional neu aufgestellt, um schneller auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Für die neue Geschäftsregion Europe North hält Anish K. Taneja das Steuer in der Hand.

Auch an Kundenwünschen geht die Digitalisierung nicht spurlos vorbei. Dessen will der Reifenhersteller Michelin Rechnung tragen und geht 2018 mit einer neuen regionalen Struktur ins junge Geschäftsjahr. Neu an in der Unternehmensstruktur 2018: Die Vertriebsregionen D-A-CH, UK und Nordics gehen strukturell in der Region Michelin Europe North auf. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören laut Michelin die Länder Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Island, Norwegen, Österreich und Schweden zu dieser Region.

Anish K. Taneja leitet Michelin Region Europe North

Die Geschäftsleitung der neu geschaffenen Region Europe North übernimmt Anish K.Taneja, der zuletzt die ehemalige Region D-A-CH als CEO leitete. „Die neuen Strukturen von Michelin sind durch effiziente und transparente Prozesse gekennzeichnet, in die die Mitarbeiter mit einem hohen Maß an Eigen-verantwortung und Handlungsfreiheit eingebunden sind. Mehr denn je verstehen wir uns als Mobilitätsdienstleister, der sein Produkt- und Serviceportfolio ausschließlich auf die Kundenbedürfnisse ausrichtet“, beschreibt Taneja die Marschrichtung der ihm verantworteten Geschäftsregion. Und das beinhaltet nach Unternehmensangaben, mehr Entscheidungsfreiheit, Handlungsspielraum und mehr Eigenverantwortung in den jeweiligen Geschäftsregionen.

Neustrukturierung nach Anforderungen der Reifenkundschaft

Grundlage für die regionale Neugliederung des Michelin-Konzerns sind laut Taneja einheitliche Kundenbedürfnisse in den neu zusammengefassten Regionen. „Wir haben in unseren Märkten die unterschiedlichen Kundenanforderungen miteinander verglichen. Die neuen Regionen verlaufen entlang natürlicher Grenzen, innerhalb derer die Kunden ähnliche Ansprüche an Michelin und unsere Produkte und Services stellen. So können wir zukünftig noch schneller und präziser auf Marktveränderungen und Erfordernisse reagieren“, betont der CEO der Region Europe North – die laut Michelin ein potentielles Marktvolumen von rund 5 Millionen Lkw-Reifen und rund 129 Millionen Pkw- und Leicht-Lkw-Reifen hat. Damit liegt die Region nach den USA und Europe South an Platz drei der Volumenstärksten Geschäftsregionen des französischen Reifenherstellers und
-dienstleisters.

Knut Zimmer

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Datum

15. Januar 2018
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