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Mangelnde Infrastruktur ist Hauptrisiko für Lieferketten

Manager aus aller Welt sehen die mangelnde Verkehrsinfrastruktur in den kommenden fünf Jahren als Hauptrisiko für ihre Lieferketten an. Das hat eine Studie von MAN und der Wirtschaftszeitung „The Economist“ herausgefunden. Dabei wurden 220 leitende Angestellte aus zehn Ländern befragt.

Größtes Hemmnis für die Verbesserung des Transportsystems ist nach Ansicht der Manager die unzureichende staatliche Effektivität (46 Prozent) und das fehlende politische Interesse (40 Prozent). Oft wird auch das Fehlen öffentlicher Gelder bemängelt (37 Prozent). Die Manager stammten aus den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China, der EU (Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Polen) sowie aus Südafrika. Bei der Qualität und Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur steht Deutschland laut Studie auf Platz eins. Bei den Investitionen ins Straßennetz hat Frankreich sein östliches Nachbarland nach Ansicht der Manager jedoch überholt. Text: Georg Weinand Datum: 09.12.2010

Datum

9. Dezember 2010
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