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Foto: MAN

MAN Rekord-Investment

2,4 Milliarden Euro bis 2020

Der Münchner Lkw-Bauer MAN will bis 2020 mehr als 2,4 Milliarden Euro in seine Standorte investieren. Allein in München belaufen sich die Investitionen von 2015 an gerechnet auf 1,1 Milliarden Euro.

MAN modernisiert sein Stammwerk in München: Ein neues Blockheizkraftwerk und die Erweiterung des Karosseriebaus wurden in Anwesenheit des Zweiten Bürgermeisters Josef Schmid kürzlich in Betrieb genommen. "Die große Halle der neuen Grundlackstraße steht symbolhaft für alle Maßnahmen, die wir hier in München in den letzten Jahren angestoßen haben", sagte Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands von MAN Truck & Bus und MAN SE. Saki Stimoniaris, Vorsitzender des Betriebsrats, betonte, dass die neue Lackieranlage die Zukunft von 1500 Arbeitsplätzen am Standort sichere. "Der Neubau im Entwicklungszentrum schafft unseren Ingenieuren, Konstrukteuren und Versuchstechnikern endlich die richtigen Rahmenbedingungen für ihre Arbeit", so Stimoniaris.

Die neue Fahrerhaus-Lackiererei verfügt über fünf Ebenen und eine Bruttogeschossfläche von 18.000 Quadratmetern. Insgesamt wurden 28.000 Tonnen Beton und 6.800 Tonnen Stahl verbaut. Durch die modernen Lackierprozesse kann MAN nach eigenen Angaben den Lackverbrauch um 15 Prozent und den Energieverbrauch um 25 Prozent senken. Auf dem Dach des Gebäudes finden 6.000 Quadratmeter Grünfläche Platz.

MAN-Entwicklungszentrum eröffnet 2018

Das zweite große Projekt betrifft den Forschungs- und Entwicklungsbereich von MAN. Der Neubau in München Allach liegt innerhalb der Teststrecke 1, soll im Januar 2018 eröffnet werden und kostet rund 90 Millionen Euro. "Alternative Antriebe, wie z.B. die Elektromobilität, spielen eine immer wichtigere Rolle im Nutzfahrzeugbau. Gleichzeitig werden unsere sauberen Verbrennungsmotoren noch lange gebraucht – etwa im Fernverkehr. Das bedeutet, dass wir alternative und konventionelle Antriebstechnologien parallel entwickeln", erklärte Drees. Dafür benötige man neben den entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern schlicht und ergreifend den nötigen Platz.

Auf der Entwicklungszentrum-Fläche von 33.000 Quadratmetern werden künftig Prototypen im Rapid-Prototyping-Verfahren und mithilfe der 3D-Druck-Technik entstehen. Die fünf Stockwerke des Gebäudes sind mit einem weltweit einzigartigen Aufzug für Lkw und Busse miteinander verbunden, seine Traglast beträgt satte 15 Tonnen. Über das Entwicklungszentrum intelligent verteilte Schnellladestationen sollen elektrische Fahrzeuge flexibel aufladen können.

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Datum

15. November 2017
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