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Hermes Germany schraubt Preise hoch

Geschäftskunden zahlen 4,5 Prozent mehr

Hermes Germany schraubt zum 1. März die Preise für geschäftliche Auftraggeber um durchschnittlich 4,5 Prozent nach oben. Zudem erhebt der KEP-Dienstleister im November und Dezember erstmals einen Peak-Zuschlag pro Sendung. Der Großteil der Preisanpassung wird in Lohn- und Personalkosten investiert.

"Die Kosten in der Paketlogistik und speziell auf der Letzten Meile steigen seit Langem überproportional stark", erläutert Thomas Horst, Geschäftsführer Sales bei Hermes Germany, den Grund für die Preiserhöhung. Zudem seien aber auch Investitionen vonnöten, um den Service verbessern zu können. "Die hierfür notwendigen Investitionen, insbesondere in Lohnkosten für unsere Zusteller, lassen sich jedoch nur mit einer nachhaltigen Preisstruktur realistisch abbilden", sagt Horst.

Während bundesweit die Versandmengen durch den Onlinehandel steigen, werde es für die deutsche Paketbranche zunehmend schwieriger, ausreichend Mitarbeiter zu finden. "Das hängt einerseits mit der allgemeinen demographischen Entwicklung in Deutschland zusammen. Andererseits aber muss auch der Job des Zustellers finanziell attraktiver werden, damit mögliche Engpässe gar nicht erst entstehen. Dafür bedarf es auskömmlicher Versandpreise. Die jetzige Preisrunde ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung", erläutert Horst.

Aktuell investiere Hermes zudem in die logistische Infrastruktur und in die sukzessive Elektrifizierung des Fuhrparks. So baut Hermes nach eigenen Angaben bis zum Jahr 2020 insgesamt neun neue Logistik-Center in Deutschland. In den nächsten zwei Jahren nimmt das Unternehmen zudem 1.500 elektrische Zustellfahrzeuge in Betrieb. Ein weiterer Ausbau der E-Flotte bis 2025 sei fest geplant.

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Datum

26. Februar 2018
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