Alles über Kombinierter Verkehr
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Foto: Thomas Küppers

Digitalisierung intermodaler Lieferketten

KV-Verbundpartner starten gemeinsames Projekt

Mehrere Akteure des Kombinierten Verkehrs engagieren sich im Projekt KV 4.0. Ziel ist es, den logistischen Prozess transparenter und übersichtlicher zu gestalten.

Über eine gemeinsame Datendrehscheibe und standardisierte Schnittstellen sollen alle Projektbeteiligten einen direkten Zugang auf transportrelevante Parameter des Kombinierten Verkehrs, wie zum Beispiel Auftrags- und Fahrplandaten, Ankunftsprognosen und transportbegleitende Informationen, erhalten. Das vermeldet einer der Partner, der Schienen-Operateur Kombiverkehr, stellvertretend für alle Beteiligten des Projekts KV 4.0. Als Gesamtziel des Vorhabens nennt Kombiverkehr die transparentere und übersichtlichere Gestaltung des logistischen Prozesses über die gesamte intermodale Transportkette und Ländergrenzen hinweg.

Durchgehende Informationskette für den Bahnverkehr

Die Spezifikation der Datendrehscheibe, die Definition der Schnittstellen und gegebenenfalls die Anpassung der Geschäftsprozesse erfolge demnach durch alle Partner gemeinsam. Die programmiertechnische Umsetzung sollen eigens dafür ausgewählte und beauftragte Softwareanbieter ausführen.

Das Vorhaben diene zudem dazu, eine durchgehende Informationskette für den Bahnverkehr zu gestalten. Im Straßenverkehr gehören laut Kombiverkehr Aussagen zur voraussichtlichen Ankunftszeit bereits zum Standard, im Bahnverkehr stünden solche Angaben noch nicht vollständig zur Verfügung.

Kosten belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro

Im Rahmen der Forschungsinitiative Modernitätsfond fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Projekt. Die Kosten belaufen sich laut Kombiverkehr auf rund sechs Millionen Euro, eine Förderung in Höhe von rund zwei Millionen Euro sei beantragt.

Zu den Verbundpartnern zählen Kombiverkehr, DB Cargo, Lokomotion, SBB Cargo Deutschland, das KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen, Hupac Transport, Hupac Intermodal, Hupac SpA, Hoyer, Paneuropa Transport und Bertschi.

Franziska Niess

Datum

7. November 2017
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