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BGL-Konjunkturanalyse zeigt Kostenanstieg

Transporteure bewerten Ergebnisse positiv

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) veröffentlicht Konjunkturanalyse für das 3. Quartal 2017. Diese zeigt eine vergleichsweise gute Geschäftslage.

Auf der Haben-Seite der BGL-Konjunkturanalyse steht, dass die Betriebsergebnisse von den 331 befragten Unternehmen per Saldo zum zweiten Mal positiv bewerten werden. Der Betriebsergebnis-Saldo stieg im 3. Quartal 2017 von minus 1,5 Prozentpunkte auf sechs Prozentpunkte.

Nach 16 Prozent im Vorquartal bewerteten im Berichtsquartal nur noch 12,5 Prozent ihr Betriebsergebnis als schlecht. 18 Prozent sehen ihr Ergebnis hingegen als gut an. Im gleichen Vorjahresquartal lag dieser Saldo noch bei minus 1,5 Prozentpunkten – nach 14, 5 Prozent im Vorquartal. Verantwortlich für diese überwiegend positive wirtschaftliche Lage sei die allgemein gute Konjunktur, heißt es seitens des BGL. Der Geschäftslage-Saldo (Durchschnitt aus Umsatz- und Betriebsergebnis-Saldo) stieg gegenüber dem Vorquartal von sieben auf 13,5 Prozentpunkte.

Positive Entwicklung bei den Größe des Fuhrparks

Eine ähnlich positive Entwicklung zeige sich zudem bei der Fuhrparkkapazität. Hier gaben lediglich vier Prozent der Befragten an, dass sie ihre Flotte reduziert hätten, wohingegen zwölf Prozent der Betriebe nun mehr Fahrzeuge betreiben.  Wobei sich das offenbar bereits ins wieder ins Gegenteil verkehrt: Nur noch sieben Prozent (im Vorquartal neun Prozent) aller Unternehmen planen ihrer Fuhrparkkapazität auszubauen, während wie im Vorquartal sechs Prozent eine Reduzierung vorsehen. Vor Jahresfrist lag dieser Wert bei minus zwei Prozentpunkten.

Viele Betriebe kämpfen mit gestiegenen Gesamtkosten

Die Fahrzeugauslastung sank bei sieben Prozent der Betriebe, bei 29 Prozent stieg sie. Im Berichtsquartal haben 15 Prozent das Fahrpersonal reduziert, 14 Prozent erhöht. 58,5 Prozent der befragten Firmen kämpften im 3. Quartal 2017 mit gestiegenen Gesamtkosten, 55 Prozent mit höheren Personalkosten, 33,5 Prozent mit gestiegenen Fahrzeugkosten und 48,5 Prozent mit höheren Treibstoffkosten. Positiv sei jedoch laut BGL, dass nur noch jeder zwanzigste Betrieb mit einer gesunkenen Zahlungsmoral seiner Kunden konfrontiert war.

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Datum

2. Februar 2018
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