Autohof Mitterteich, Truckstop FF 12/2017. 5 Bilder Zoom
Foto: Gundel Jacobi

Autohof Mitterteich

Geselligkeit an der Grenze Tschechiens

Der bayerische Autohof Mitterteich liegt gut zugänglich an der A 93 zwischen Marktredwitz und Weiden in der Oberpfalz – rund 15 Kilometer von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt.

Nichts bleibt, wie es einmal war: Diese simple Erkenntnis bewahrheitet sich auch in Mitterteich. Seit dem Umbau vor rund zwei Jahren ist der Autohof im Innenbereich etwas kleiner geworden. Der Tankstellenshop wurde reduziert, im Bistro rückt man näher zusammen und auch die Speisekarte hat abgenommen. "Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche", sagt Betriebsleiter Thomas Neugebauer und fügt hinzu: "Ich bin ein Freund fairer Preise." Tatsächlich ist die Mahlzeiten- und Preisgestaltung übersichtlich – eine Handvoll Gerichte und vier ausgeklügelte Frühstückskompositionen decken nach seiner Erfahrung die Wünsche seiner Gäste ab. Die Tagesgerichte für 7,95 Euro finden stets guten Zuspruch.

Individuelle Essenswünsche gehen hier nicht verloren

"Wichtig ist, dass wir genug Abwechslung bieten, aber eben auch nicht zu exotisch werden", erklärt Neugebauer und verweist beispielhaft auf Hühnerfrikassee mit Reis, Rindsrouladen mit Nudeln sowie bayerische Krautwickel mit Kartoffeln. Er versteht sich als klassischer Dienstleister. Nach der Dusche bekommt der Fahrer einen Gratis-Kaffee – und duschen kann er zeitlich unbegrenzt. "Ich bin selber viel in der Welt herumgereist, ich weiß, worauf es ankommt." Bei einem Anteil von rund fünfzig Prozent Stammfahrern kann man davon ausgehen, dass es gute Gründe gibt, in Mitterteich Pause zu machen.

Auch wenn es viele festgezurrte gastronomische Angebote gibt, betont Neugebauer, dass individuelle Wünsche dadurch nicht verloren gehen: "Man kann ja miteinander reden." Und selbst das ist manchmal nicht mehr nötig: "Sobald ein bestimmter Fernfahrer um die Ecke biegt, wissen wir schon – jetzt ist Zeit für Leberkäse mit zwei Eiern, doppelseitig gebraten." Diese Achtsamkeit gehört für die Mitarbeiter ebenso zum täglichen Geschäft wie das penible Beachten von Sauberkeit und freundlichen Worten. Langweilig wird es den Beteiligten jedenfalls nie: "Für uns ist das Arbeiten hier jeden Tag wie eine Art Abenteuer. Eigentlich auch wie für die Jungs auf der Straße." Was hat Neugebauer für den Autohof in der näheren Zukunft im Sinn? "Wir wollen die Geselligkeit fördern", lässt der Chef dazu anklingen. Man darf gespannt sein, was er sich im Einzelnen einfallen lässt.

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Autohof Mitterteich, Truckstop FF 12/2017.

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FERNFAHRER
Dieser Artikel stammt aus Heft FERNFAHRER 12/2017.
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Datum

13. November 2017
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