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Foto: Kombiverkehr

Achsen nach Kiel, Lübeck und Rostock gefragt

Kombiverkehr wächst mit Ostsee-Verkehren

Der Intermodal-Spezialist Kombiverkehr blickt positiv ins laufende Jahr. Auf ausgewählten Verbindungen stünden nun mehr Abfahrten zur Verfügung, was zu einem weiteren Wachstum der Sendungszahlen führen soll.

Als Beispiele führt das Unternehmen in einer Mitteilung die Relationen Duisburg–Lübeck sowie Neuss–Wels und Köln–Verona auf. Zwischen Duisburg und Lübeck-Skandinavienkai bietet Kombiverkehr nun elf statt neun Abfahrten pro Woche und Richtung an.

Zu den Ostseehäfen Sendungsplus von 3,3 Prozent

Die Verkehre zwischen Binnenterminals und den Ostseehäfen waren schon im vergangenen Jahr eine der Wachstumslokomotiven. Die Achsen von und nach Kiel, Lübeck und Rostock – teilweise mit weiterführender Fähre nach Skandinavien und ins Baltikum – legten 2017 um 3,3 Prozent auf 78.991 Sendungen zu.

Havarie auf Rheintalstrecke macht Kombiverkehr zu schaffen

Doch nicht alle Relationen entwickelten sich ähnlich rosig wie die Ostseeverkehre. Ein großes Sorgenkind waren die Transporte nach Italien über die Schweiz. Aufgrund der Streckensperrung infolge der Baustellenhavarie im Rheintal verzeichnete Kombiverkehr nach eigener Darstellung über sieben Wochen hinweg einen deutlichen Rückgang der Sendungsmengen.

Rund lief es aber auch auf der Hauptmagistrale nach Italien nicht, also bei den Verkehren über den Brenner. Hier machten Kombiverkehr Unfälle, Bauarbeiten sowie Zugkontrollen in Zusammenhang mit dem Flüchtlingsthema zu schaffen. Besonders im zweiten Halbjahr habe das viele Züge aus dem Fahrplan geraten lassen. Planbare Regelverkehre seien in diesem Zeitraum im Kombinierten Verkehr Straße–Schiene kaum mehr darstellbar gewesen, heißt es.

Rückgang der internationalen Verkehre um 4,9 Prozent

Unterm Strich gab es bei den internationalen Verkehren 2017 ein Minus von 4,9 Prozent auf 671.719 Sendungen. Im nationalen Verkehr erzielte Kombiverkehr ein Plus von 2,3 Prozent auf 207.589 transportierte Auflieger, Container und Wechselbrücken.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Datum

23. Februar 2018
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