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Zufall tyre logistics

Zufall gründet Reifen-Tochter

Foto: Robert Gross

Die Zufall logistics group aus Göttingen bündelt ihre Reifenaktivitätem in der neuen Tochtergesellschaft Zufall tyre logistics.

Die Zufall tyre logistics (ZLT) soll nach Unternehmensangaben rückwirkend zum 1. Juni die bisher von der früheren Zufall-Schwesterfirma Müller + Partner erbrachten Logistikdienstleistungen für die Hankook Reifen Deutschland und die Kumho Tire Europe übernehmen. Jährlich werden sieben Millionen Reifen am Standort Michelsrombach bei Fulda umgeschlagen. Für den koreanischen Reifenhersteller Nexen betreibt der Logistikdienstleister seit Juli dieses Jahres ein etwa 9.000 Quadratmeter großes Reifenlager in Staufenberg bei Kassel. Bis zu 250.000 Reifen kann Zufall dort vorhalten.

"Das Reifengeschäft verlangt ein Höchstmaß an Flexibilität im Umgang mit großen und kleinen Mengen, da es extremen saisonalen Schwankungen unterliegt", sagt Zufall--Geschäftsführer Jürgen Wolpert. "Unser über 90-jähriges logistisches Knowhow in Verbindung mit der in 15 Jahren gewachsenen Reifen-Expertise und Partnerschaft mit den Pneu-Herstellern aus Korea hilft uns, ein speziell für die Reifenbranche optimiertes Leistungsportfolio bieten zu können."

Auf einer Lagerfläche von mehr als 60.000 Quadratmetern hält Zufall demnach in Michelsrombach mehr als eine Million Auto- und rund 40.000 Lkw-Reifen auf Lager, insgesamt mehr als 1.450 verschiedene Artikel, die in speziellen Reifengestellen lagern. Nach eigenen Angaben hat das Göttinger Unternehmen für das Reifengeschäft in mehr als 23.000 Reifengestelle, in spezielle Brandschutztechnik, in innovative Flurfördertechnik und ein Teleskopförderbandsystem investiert.

Zu den Dienstleistungen gehören über die Lagerung hinaus Mehrwertservices wie die Steuerung der gesamten Lieferkette ab der Ankunft im Rottedrdamer Hafen, beispielsweise für Hankook, ebenso die Verzollung. Auch die Kundendistribution übernimmt Zufall - eine ganze Ladung von 1.000 Reifen oder auch nur ein oder zwei Reifen, die per Paketdienst rausgehen. Dabei muss jeder Reifen sowohl beim Eingang als auch beim Ausgang einer sorgfältigen Qualitätsprüfung unterzogen werden. In Spitzenzeiten gehen so etwa 60.000 Reifen täglich durch die Hände von Zufall-Mitarbeitern. Auch die Retouren Reklamations- und Gewährleistungs-Abwicklung nimmt der Logistikdienstleister seinem Kunden ab. Hierfür wurden Mitarbeiter eigens zum fachgerechten Montieren und Auswuchten der Reifen ausgebildet. Im gerechtfertigten Reklamationsfall entsorgt Zufall die Kautschukerzeugnisse fachgerecht. Zusätzlich bewirtschaftet Zufall ein spezielles Erstausrüstungslager im hessischen Schlüchtern mit einem durchschnittlichen Lagerbestand von etwa 20.000 Lkw-Reifen für deutsche und skandinavische Hersteller von Lkw und Bussen. Diese liefert Zufall direkt an die Produktionsstandorte.

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