ZF Friedrichshafen

Umsatz klettert um 20 Prozent

Dr. Stefan Sommer, Chef von ZF Foto: ZF

Der Technologiekonzern ZF Friedrichshafen hat im vergangenen Jahr sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt.

Nach Angaben des Konzerns ist der Umsatz um 20,6 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro gestiegen. Maßgeblich beigetragen habe die Division Aktive & Passive Sicherheitstechnik. In diesen Bereich ist das 2015 übernommene Unternehmen TRW aufgegangen. Das Ergebnis (Ebit) kletterte um knapp 1,6 Prozent auf mehr als 2,2 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EbitDa) steigerte ZF von 2,9 auf mehr als 3,8 Milliarden Euro.


Leicht rückgängig ist die Zahl an Mitarbeitern. Waren 2015 noch 138.269 Menschen bei ZF beschäftigt waren, sind es nun 136.820. Das hänge mit den Verkäufen des Geschäftsfeldes Befestigungssysteme & Komponenten und der Cherry-Gruppe zusammen. 1.800 Stellen wurden andrerseits neu geschaffen.
 
Großes Augenmerk hat ZF auf den Bereich Forschung und Entwicklung gelegt. 2016 sind laut Unternehmen zwei Milliarden Euro mehr investiert worden. Das entspricht 5,5 Prozent des Umsatzes.


"Den tiefgreifenden Wandel in der Automobilindustrie nutzt ZF für einen Transformationsprozess zu einem Technologiekonzern, der in den Zukunftsfeldern E-Mobilität und autonomes Fahren eine führende Rolle einnimmt", sagt ZF-Chef Dr. Stefan Sommer im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung.
 
 
2017 peilt der Konzern eigenen Angaben zufolge einen Umsatz von rund 36 Milliarden Euro an. Zentraler Punkte werde auch 2017 die Entschuldung sein. Mit einem angenommenen Free Cashflow von mehr als einer Milliarde Euro seien zudem Investitionen möglich.

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