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ZF Friedrichshafen

Intelligenter Leichtbau

Friedhelm Langhorst, ZF Friedrichshafen Foto: Thomas Kueppers

Mit 100 Kilogramm Gewichtsreduzierung lässt sich im Nutzfahrzeug ein Promille Kraftstoff einsparen. Mit dieser Formel beschrieb Friedhelm Langhorst, Leiter Vorentwicklung Systeme CAE bei ZF, auf dem Zukunftsskongress von lastauto omnibus in Ludwigsburg die  Ausgangssituation im Leichtbau.

25.09.2013 Andreas Wolf

Die Notwendigkeit zur Gewichtsreduzierung sieht Langhorst allein aufgrund der gewichtstreibenden Euro-6-Technik. Eine Möglichkeit am Fahrwerk Gewicht einzusparen biete die Funktionsintegration mit Stabilisatorenlenker, die die Längsführung und Wankstabilisierung übernehmen. Verzichten lasse sich dabei auf zwei Streben, zwei Pendelstützen einem Stabilisator zwei Flansche und einige Montageteile.

Ein anderes Beispiel, wie sich am Fahrwerk Gewicht einsparen lässt ist laut Langhorst die Art der Verschraubung von Stützen. Dabei arbeite ZF mit  weniger und kleineren Schrauben bei gleicher Beanspruchung und einem günstigeren Gussteilgewicht. Bei Dreieckslenker ersetzt ZF laut Langhorst gebaute Guss-Rohr-Komponenten durch Aluminium die zu  den Standard-Komponenten einbaukompatibel seien. In Vierpunktlenkern lasse sich hingegen Glasfaser-Vebundwerkstoff einsetzen. Eine entsprechende Komponente sei allerdings noch nicht in Serie.

Voraussetzung für Leichtbau ist laut Langhorst, dass die Sicherheitsfunktionalität nicht leidet. Dasselbe gelte für die Zuverlässigkeit. Ohne weitergehende Kenntnisse der Beanspruchung sei Leichtbau schwierig. Ebenso seien Simulation und Prüfstände zu verbessern.

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