ZF-Bielefeld

Ausgezeichnete Nachhaltigkeit

Stadt Bielefeld würdigt nachhaltigeProduktaufarbeitung bei ZF // City of Bielefeld honors sustainable remanufacturing at ZF
Foto: ZF

Seit 2009 konzentriert sich der Getriebespezialist ZF am Standort Bielefeld auf die Wiederaufarbeitung von gebrauchten Antriebskomponenten. Jetzt hat das Remanufacturing Werk eine Auszeichnung für die Nachhaltige erhalten

Diese Bestrebungen in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung würdigte die Stadt Bielefeld jetzt mit dem Umwelt und Klimaschutzpreis 2018 aus. „Die Verleihung des Umwelt- und Klimaschutzpreises der Stadt Bielefeld freut uns sehr“, sagte Jörg Witthöft, Leiter des Standorts Bielefeld der ZF Friedrichshafen AG, am Freitag bei der Preisverleihung. „Die Stadt würdigt damit die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort und motiviert uns, noch intensiver im Sinne einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft zu arbeiten und Produkte nach ihrer Lebenszeit wieder in den Wirtschaftskreislauf zu bringen statt sie zu verschrotten.“

Cradle-to-Cradle-Zertifizierung

Neben dem Preis der Stadt Bielefeld, kann der dortige ZF-Standortnoch weitere Auszeichnungen für sich verbuchen. Das Cradle to Cradle Products Innovation Institute mit Sitz im US-amerikanischen Oakland, Kalifornien hat dem Standort für die Aufarbeitung von Kupplungsdruckplatten und Drehmomentwandlern bereits Cradle-to-Cradle-Zertifikate verliehen. „Cradle to cradle“, auf Deutsch wörtlich „Von der Wiege zu Wiege“, bezeichnet eine konsequente Kreislaufwirtschaft. Die Zertifikate werden jeweils für zwei Jahre verliehen und berücksichtigen unter anderem, ob für die Produkte umweltfreundliche oder nicht belastete Chemikalien verwendet wurden.

Ausweitung der Zertifizierung

Nach Unternehmensangaben ist die Aufarbeitung von Kupplungsscheiben mit Gold zertifiziert worden. Dies ist die zweithöchste Zertifizierungsstufe, die besagt, dass im Sinne der Kreislaufwirtschaft rund 95 Prozent der Materialien wiederverwendet werden. „Mit dem Ausrücksystem ConAct planen wir, die Aufarbeitung eines weiteren Produkts zertifizieren zu lassen“, sagt Standortleiter Witthöft. „Das ist eine ganz neue Herausforderung, weil hier erstmals auch elektrische Bauteile, die viele unterschiedliche Materialien beinhalten, dem Prüfverfahren unterliegen. Doch wir sind zuversichtlich, das mit unserer Erfahrung erfolgreich zu meistern.“

Einen ausführlichen Report aus dem ZF-Remanufacturing-Werk Bielefeld lesen sie hier.

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