WM/Trost

Geballte Werkstattkompetenz

WM Trostschau Stuttgart 2019 Foto: Knut Zimmer 4 Bilder

Die Werkstattmesse des Ausrüsters WM wächst weiter. Im familienfreundlichen Ambiente standen auf der ehemaligen Trost-Schau in Stuttgart technische Neuerungen, Dienstleistungen für freie Werkstätten und das ausgebaute Eigenmarkenportfolio im Fokus.

Zum nunmehr fünften Mal begibt sich die Werkstattmesse des Werkstattausrüsters WM SE auf große Deutschlandtour. 2019 stehen insgesamt vier Termine in Stuttgart, Berlin, Dortmund und München auf dem Programm, bei denen sich WM Fahrzeugteile immer noch im Schulterschluss mit Trost Fahrzeugteile präsentiert – auch wenn die Fusion inzwischen drei Jahre zurückliegt. Auch beim Tourauftakt vom 5. bis 7. April in Stuttgart hielten die Veranstalter an dieser Strategie fest – und das scheint sich auszuzahlen. Nach Angaben der Veranstalter besuchten rund 22.000 Besucher die 22.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche der Messe Stuttgart. Verteilt auf die Themenareale Werkstattausrüstung, Werkzeuge, Pkw- und Nkw-Teile, Lack, Reifen und Räder sowie Softwarelösungen tummelten sich laut WM SE 240 Aussteller, an deren Ständen sich Serviceprofis über technische Entwicklungen und Messeangebote informieren konnten.

WM Eigenmarke stand im Fokus

Begleitet wurde die Leistungsschau von zahlreichen Fachvorträgen und Workshops. Klar im Fokus der Veranstaltung standen die Eigenmarken der WM-Gruppe, bei denen der Werkstattausrüster sich – vor allem im Pkw-Segment – zunehmend als Dienstleister und Servicepartner präsentierte. Allen voran die unter "Werkstattmarken" zusammengefassten Werkstattkonzepte Autofit, Autopro und Autoteam Plus, für die WM/Trost freie Werkstätten gewinnen will. Vorteil: Das Werkstattmarkenkonzept übernimmt auch das Marketing für seine Mitglieder. Auf der Messe in Stuttgart konnten Interessierte zum Beispiel einen vorproduzierten Werbespot personalisieren und via VR-Brille direkt ansehen. Einen weiteren Schwerpunkt legten die Veranstalter auf das elektronische Informationssystem Repdoc. Das datenbankbasierende System kombiniert dabei einen Teilekatalog für Pkw und Nutzfahrzeuge mit einer Werkstattsoftware, die den Servicebetrieb bei der Steuerung der täglichen Arbeitsabläufe unterstützt – von der Angebots- und Auftragserstellung über Reifeneinlagerung bis zur Rechnungserstellung. Schnittstellen zu den Systemlösungen der Fahrzeughersteller sollen zudem individuelle Spezifikationen zulassen. Doch auch im Bereich Werkstattausrüstung konnte WM die Eigenmarkenstrategie im Vergleich zum Vorjahr ausbauen.

Werkstattmesse WM_Trost, Stuttgart, 7. April 2019 Foto: Knut Zimmer
Neue Eigenmarkenstrategie: Die Diagnosegeräte von Monochrom zeigen jetzt deutlich, welche Markentechnik hinter der WM-Eigenmarke steckt.

WM Monochrom neu aufgestellt

Einen Neustart erhielt dabei die Premiumeigenmarke Monochrom. Letztes Jahr in der Farbe Rot gestartet, hat die Serie aktuell eine edle anthrazitfarbene Optik erhalten, die sich über die komplette Produktpalette erstreckt. Diese reicht von Reifenmontier- und Wuchtmaschinen über Klimaservicegeräte und Hebeequipment bis zu Achsvermessungsgeräten und Fahrzeugdiagnose.Welcher Techniklieferant hinter dem grauschwarzen Design steckt, daraus macht WM inzwischen bewusst keinen Hehl mehr – mit dem Ziel, die Premiumqualität der Produkte zu unterstreichen. Neben der fachlichen Kompetenz legten WM/Trost viel Wert auf ein familienfreundliches Umfeld. Nebst Bereichen für die kleinen Gäste konnten sich die Besucher von Haarstylisten und Tätowierern "verschönern" lassen. Wer sich davon überzeugen will: Zwei Termine stehen für 2019 noch aus: 30. August bis 1. September in Dortmund und 18. bis 20. Oktober in München.

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