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Wiederaufarbeitung gebrauchter Komponenten

Knorr-Bremse setzt auf Remanufacturing

Remanufactoring, Knorr-Bremse Foto: Knorr-Bremse

Knorr-Bremse (KB) baut seine Aktivitäten im Bereich der Wiederaufarbeitung gebrauchter Fahrzeug-Komponenten aus. Laut Angaben des Bremsenspezialisten sind die sogenannten Remanufacturing-Teile nach der Demontage, Reinigung und Funktionsprüfung funktional nicht vom Original-Neuteil zu unterscheiden.

10.06.2015 Knut Zimmer

Einer unternehmenseigenen Studie zufolge bewege sich die finanzielle Ersparnis durch die Verwendung aufbereiteter KB-Teile für Kunden zwischen 10 und 20 Prozent – im Vergleich zum Neuteil. Aufgearbeitet werden dabei nicht nur mechanische Produktkomponente, sondern auch mechatronische und elektronische. Dabei werden nicht nur die mechanischen Anteile der Produkte aufgearbeitet, sondern auch die mechatronischen und elektronischen Komponenten. Die Remanufacturing-Produkte und Neuteil sollen dabei identischen Qualitätsprüfungen unterliegen.

Die Wiederaufarbeitung erfolgt auf einem 9.000 Quadratmeter großen Fertigungsgebäude im tschechischen Liberec. Hier habe Knorr-Bremse umfangreiche Investitionen getätigt, darunter für die Anschaffung aufwändiger Reinigungstechnik wie Brennöfen, Spritzwaschanlagen, Ultraschallbäder und Strahleinrichtungen.

Das Geschäft mit der Aufarbeitung gebrauchter Komponenten ist laut Knorr-Bremse in den USA bereits erfolgreich angelaufen. Dort übernimmt seit April 2015 die KB-Tochter Bendix Commercial Vehicle Systems das Remanufacturing von 20 eigenen und 100 Bauteilen anderer Kompressoren-Hersteller. Die Fahrzeugkomponenten werden dort im Auftrag der US-amerikanischen Regierung aufgearbeitet, die Remanufacturing-Teile in öffentlichen Fahrzeugen künftig verstärkt einsetzen will.
 

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