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VTG setzt auf Telematik

60.000 Waggons sollen umgerüstet werden

VTG Schienengüterverkehrsunternehmen Foto: VTG

Um den Schienenverkehr attraktiver zu machen und das Angebot besser digital zu vernetzen, will das Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen VTG seine gesamte Fahrzeugflotte mit Telematik ausstatten.

10.11.2016 Ilona Jüngst

Insgesamt handelt es sich um 60.000 Wagen europaweit, die beginnend mit dem ersten Quartal 2017 in den nächsten drei bis vier Jahren umgerüstet werden sollen.
 
"Diese Telematik kann nicht nur die Positionsverortung, sondern hat einen ganzen Strauß von Funktionen", sagte Dr. Heiko Fischer, Vorstandsvorsitzender von VTG, bei einem Pressegespräch. "Damit machen wir unsere Wagen intelligent. Wir wollen damit dazu beitragen, dass die Schiene zu einem Rückgrat für eine nachhaltige Logistik wird."
 

Zusammen mit einem IT-Partner aus der Schweiz hat VTG ein entsprechendes Gerät entwickelt: Der solarbetriebene VTG-Connector wird am Waggon angebracht und ermöglicht in Echtzeit eine Positionsbestimmung, sagt Sven Wellbrock, Geschäftsführer der VTG Rail Europe. Aus den Daten lassen sich demnach auch exakte Laufwege, Ankunftszeiten und tatsächlich gefahrene Kilometer ableiten. Über das sogenannte Geofencing erhalten Kunden auf Wunsch Meldungen über Ein- und Austritte in individuell definierbare geografische Gebiete wie Häfen oder Grenzregionen.

Ein Beschleunigungssensor liefert Daten über Schock- und Stoßereignisse. Erhältlich sind die Daten in einem ersten Schritt über ein VTG-Onlineportal, im zweiten Schritt soll eine Anbindung an die Kundensoftware erfolgen.
 
 
 

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