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Vortrag Fraunhofer SCS

Keine Angst vor Robotern und Maschinen

Frauenhofer Nachwuchs in der Logistik Foto: Karl-Heinz Augustin

Der Vortrag von Martin Schwemmer, Fraunhofer SCS, im Rahmen einer Diskussion zum Thema "Nachwuchs in der Logistik" offenbarte: Menschlichkeit ist künftig ebenso gefragt wie IT-Expertise.

12.05.2017 Franziska Nieß

30 bis 40 Prozent der Tätigkeiten in der Logistik werden künftig maschinell ersetzt. Diese Zahl nannte Martin Schwemmer, stellvertretender Leiter Logistics Market Intelligence am Fraunhofer SCS, während seines Vortrags zum Thema "Anforderungen an die Logistiker von morgen". Diese Zahl relativierte er allerdings mit einem Vergleich: "Mehr als 70 Prozent der Fertigungsberufe können in der Zukunft Maschinen erledigen." Insbesondere sogenannte Helfer-Tätigkeiten, also Berufe ohne eine spezielle Ausbildung, fallen laut Schwemmer künftig weg. "Je besser die Ausbildung, desto schlechter können Sie ersetzt werden", erklärte er dem größtenteils jungen Publikum.


Gerade im Falle der Fach- und Führungskräfte zählen laut Schwemmer Fähigkeiten wie Agilität, Flexibilität, Experimentier- und Innovationsfreude und der positive Umgang mit eigenen Fehler mehr wie IT-Kenntnisse. Allerdings sei ein intuitiver Umgang mit IT Voraussetzung. Bei Fachkräften außerhalb der Führungsebene seien umfangreiche Programmierkenntnisse dagegen sehr gefragt. "Die Digitalisierung verstärkt den Fachkräftemangel, aber die Branche bleibt menschlich", lautete sein Fazit.




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