Herausforderung automatisiertes Fahren

Fahrer sind besser als künstliche Intelligenz

Platooning bei Volvo Trucks Foto: Volvo

Peter Kronberg, Sicherheitsdirektor bei Volvo warnt: Automatisierung und Sicherheit dürften nicht nicht verwechselt werden.

Unter günstigen Bedingungen hat automatisiertes Fahren ein großes Potenzial, die Straßenverkehrssicherheit zu verbessern. Das betont Peter Kronberg, Sicherheitsdirektor bei der Volvo Group, in einem Blog-Beitrag für das Weltverkehrsforum (ITF). "Es wird eine Herausforderung, die Straßenverkehrssicherheit auf systemweiter Ebene zu verbessern", erklärt Kronberg. Es bedürfe gemeinsamer Anstrengungen, um die entsprechenden Bedingungen festzulegen, was auch bedeuten können, damit in begrenzten Zonen zu beginnen. Anschließend könne man die Anwendungen für automatisiertes Fahren nach und nach erweitern.

Automatisierung und Sicherheit dürfen nicht nicht verwechselt werden, sagt der Manager. Die Technologien für aktive Sicherheit und Automatisierung seien zum Teil identisch, aber die Automatisierung werde nur umgesetzt, wenn sie auch sicher sei. "Die Entwicklung des einen ist nicht eine natürliche Folge des anderen. Beide Bereiche erfordern einen engagierten Einsatz."

Aufmerksamere Fahrer ist besser als künstliche Intelligenz

Zwar seien die meisten Unfälle auf menschliches Verhalten zurückzuführen, aber andererseits geschähen bei den meisten Fahraktionen eben keine Unfälle. "Ein aufmerksamer Mensch kann hervorragend Risiken in komplexen Situationen voraussehen – viel besser als jede künstliche Intelligenz außerhalb Hollywoods", erläutert Kronberg. Hochautomatisierte Fahrsysteme müssten gleichzeitig die Aufgabe des Fahrens und der Abschätzung und Vermeidung kritischer Situationen übernehmen und dabei in der Lage sein, nicht nur die wenigen Momente abzumildern, in denen ein menschlicher Fahrer versagt.

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