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Via Lehrte nach Verona

Seehafen Kiel erhält KV-Verbindung

Seehafen Kiel, Kombiverkehr Foto: Seehafen Kiel

Kombiverkehr bietet im kombinierten Ladungsverkehr wöchentlich fünf neue Zugpaare vom Seehafen Kiel nach Verona an.

Die Züge fahren über die Schnellumschlagsanlage Lehrte bei Hannover. Hier besteht zusätzlicher Anschluss an die Fahrtziele Duisburg, München und Ludwigshafen. Die fünf zusätzlichen Zugpaare sind jeweils 540 Meter lang und verfügen über je 20 Waggons für den Transport von 20 Trailern sowie 20 Containern bis 30-Fuß. Die Züge verlassen Kiel jeweils am Abend. Dadurch können Ladungseinheiten in Lehrte noch in der Nacht auf die weiteren Destinationen umsteigen. In Gegenrichtung werden Container und Trailer aus den verschiedenen Relationen sowie dem Wirtschaftsraum Hannover/Braunschweig in Lehrte zugeladen und dann via Kiel mit Ziel Norwegen, Schweden sowie dem Baltikum weiterverschifft. Die Reedereien Stena Line (nach Göteborg), Color Line (nach Oslo) und DFDS (nach Klaipeda) bieten tägliche Abfahrten im Fährverkehr ab Kiel. Hinzu kommen wöchentlich zwei Rundläufe mit SCA Logistics an die schwedische Süd- und Ostküste (nach Malmö und Sundsvall sowie nach Umea und Iggesund).

Ausbau effizienter Schienenverbindungen

Durch die zusätzlichen und schnelleren Verbindungen stärkt der Seehafen Kiel nach Angaben von Geschäftsführer Dr. Dirk Claus seine Position im internationalen Schienengüterverkehr: „Die neue Verbindung über Lehrte gibt uns jetzt die Kapazität, die für eine noch stärkere Verlagerung der Hinterlandverkehre von der Straße auf die Schiene benötigt wird.“ Peter Dannewitz, Vertriebsleiter von Kombiverkehr, betont das Zusammenspiel des Kieler Hafens mit dem Megahub in Lehrte: „Der Megahub ermöglicht es uns, sowohl die Verbindungen zwischen Italien und dem Ostseeraum zu erweitern als auch zusätzliche nationale Umsteigemöglichkeiten von und nach Kiel anzubieten.“ Der Kieler Seehafen wiederum hat laut Dannewitz großes Potenzial für den weiteren Ausbau effizienter Schienenverbindungen.

Nach Angaben des Kieler Seehafens reduziert die Verlagerung der Hinterlandverkehre auf die Schiene den Kohlendioxidausstoß der Transporte: Im Vergleich zum Transport über die Autobahnen würden dadurch im Hafenvor- und Hafennachlauf durchschnittlich 57 Gramm Kohlendioxid je Tonnenkilometer eingespart. Für die Strecke Kiel–Verona bedeute dies eine Ersparnis von 1,4 Tonnen Kohlendioxid je Ladungseinheit bei einem Ladegewicht von 20 Tonnen. „Durch die neuen Züge können somit jährlich bis zu 28.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden“, erklärt Claus.

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