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Kögel atmet erstmal auf

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Der Trailerhersteller Kögel kann nach dem Insolvenzantrag weitermachen. Die Finanzierung des Betriebs sei gesichert, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz in Neu-Ulm. Die Banken hätten Zusagen zu einem Darlehen gemacht und der Betriebsfortführung zugestimmt. Kögel hatte Anfang August Insolvenz angemeldet, nachdem der Markt für Lkw-Anhänger in den vergangenen zwölf Monaten um 90 Prozent zurückgegangen war. Die frühere Kögel Fahrzeugwerke AG mit Sitz in Ulm hatte im Januar 2004 schon einmal Insolvenzantrag gestellt und war dann ins bayerische Burtenbach verlegt worden. Der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz von der Neu-Ulmer Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner beruft Andreas Berndmeyer zum Geschäftsführer von Kögel. Berndmeyer war bis zur Insolvenz Anfang August bereits Mitglied der Geschäftsführung und zuständig für den Vertrieb. Er folgt auf Günther Weinberger, der erst seit Mitte Juli als Geschäftsführer bei dem Trailerhersteller arbeitete und das Unternehmen sanieren sollte. Der frühere Vorsitzende der Geschäftsführung, Alexander Tietje, wird Berndmeyer als Berater zur Seite stehen. Geiwitz will Anfang Oktober das Insolvenzplanverfahren eröffnen. Nach seinen Aussagen stehen schon namhafte Investoren bereit, um Kögel zu übernehmen. Direkte Wettbewerber von Kögel sollen trotz anderslautender Gerüchte nicht darunter sein. Namen wollte der Insolvenzverwalter aber nicht nennen.

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