Schließen
IMMER BESTENS INFORMIERT
"Für uns ist es unheimlich wichtig, schnellstmöglich über neue Entwicklungen am Markt informiert zu werden. Auf die Newsletter von Eurotransport zu verzichten, wäre gleichbedeutend mit einem Blindflug."
Kai-Jörg Bode, Geschäftsführer Spedition Bode, Reinfeld

Die wichtigsten Meldungen aus Logistik und Management – kostenlos dreimal pro Woche frei Haus – erhalten Sie hier:

Marken
Themen
Artikel
Häufige Fragen
Videos
Who is Who
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Verbindung von Braunschweig nach Bayern

Railrunner weitet Zugrelationen aus

RailRunner Europe, Megatrailer, kranbar Foto: RailRunner Europe

Railrunner weitet seine angebotene KV-Verbindung ab Braunschweig aus: Im Laufe des nächsten Jahrse soll es eine Verbindung nach Niederbayern geben.

24.08.2018 Ilona Jüngst

Die Railrunner-Zugverbindung Connection No.1 soll weiter ausgebaut werden. Die heute werktäglich verkehrende Shuttlezugverbindung zwischen Braunschweig und Bratislava soll nach Railrunner-Angaben im Laufe des nächsten Jahres um eine weitere tägliche Abfahrt verstärkt werden. Zusätzlich ist eine Zugrelation zwischen Braunschweig zu einem weiteren Standort in Niederbayern geplant, ebenfalls mit Zwischenhalt in Ingolstadt.

Seit 2017 bietet das Unternmehmen zusammen mit dem tschechischen Eisenbahnverkehrsunternehmen ČD Cargo eine Ganzzugverbindung zwischen dem Hafen Braunschweig und dem Hafen Bratislava in der Slowakei an. Die Verbindung im Kombinierten Verkehr nutzt dabei konventionell Taschenwagen, Raillrunner hat nach eigenen Angaben zudem 100 Megatrailer im Bestand.

In Zukunft soll die Technologie der US-Muttergesellschaft Railrunner genutzt werden: Dabei übernimmt ein Drehgestellt, das sogenannte Bogie, die Aufgabe des Taschenwagens und „hält“ den KV-fähigen Sattelauflieger oder die Wechselbrücke fest. Die Vorteile: eine deutliche Gewichtseinsparung und ein geringerer Abstand zwischen den Fahrzeugen, so dass in einem Ganzzug deutlich mehr Fahrzeuge transportiert werden können.

"Wir arbeiten im ersten Schritt daran, zunächst die sowohl kranbaren wie auch für die Railrunner-Technologie geeigneten Trailer als Straßenfahrzeuge zuzulassen", sagt Gerhard Osswald, Geschäftsführer von Railrunner Europa, gegenüber trans aktuell. Geplant sei dann, rund 90 Prozent der Railrunner-Fahrzeuge (Sattelauflieger/Containerchassis und das spezielle Drehgestell) in Europa und gerne auch in Deutschland bauen zu lasen. Hierzu sei jedoch noch keine finale Entscheidung gefallen.

Osswald geht nach eigenen Angaben von einem Verlagerungspotenzial von der Straße auf die Railrunner-Technologie in Europa von rund 1.100 700-Meter Zügen aus. der Start eines ersten Zuges mit der Railrunner-Technologie soll 2020 erfolgen.

Unsere Experten
Jan Bergrath, Experte für Fahrerthemen Jan Bergrath Journalist
Carsten Nallinger Carsten Nallinger Lkw-Navigation
Kostenloser Newsletter
eurotransport.de Webshop
WhatsApp-Newsletter