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VDIK

Kritik an Kostentreibern im Mautgesetz

Foto: Fotolia S.Zitzmann

Der VDIK kritisiert die Maßnahmen zum Ausgleich von Einnahmeverlusten durch das neue Bundesfernstraßenmautgesetz. Gleichzeitig fordert der Verband den Einsatz von Lang-Lkw und eine Fortsetzung des Feldversuchs im gesamten Bundesgebiet.

Der VDIK kritisiert die Maßnahmen zum Ausgleich von Einnahmeverlusten durch das neue Bundesfernstraßenmautgesetzt. Gleichzeitig fordert der Verband den Einsatz von Lang-Lkw und eine Fortsetzung des Feldversuchs im gesamten Bundesgebiet.
Grundsätzlich sei das von Bundesverkehrsminister Dobrindt auf den Weg gebrauchte, neue Bundesfernstraßenmautgesetz mit eigener Mautklasse für Euro-6-Lkw zu begrüßen, erklärte der Präsident des Verbands der internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Volker Lange, auf der Jahrespressekonferenz. 

Kostentreibende Ausweitung der Mautpflicht

Nichts hält der Verband von den geplanten Maßnahmen zum Ausgleich  der durch die niedrigeren Mautsätze verursachten Verluste bei den Einnahmen. Dazu gehörten die für 2015 geplante Ausweitung der Mautpflicht auf weitere 1.000 Kilometer autobahnähnlich ausgebauter Bundesstraßen ebenso wie die angekündigte Ausweitung der Mautpflicht auf alle Bundesstraßen ab dem Jahr 2018.

Investitionen des Bundes in das Straßennetz

Ebenso kritisiert Volker Lange die Herabsetzung der Gewichtsgrenze mautpflichtiger Fahrzeuge auf 7,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie die geplante Anlastung externer Kosten. Positiv sieht der VDIK hingegen die Absicht, die über die geplanten Maßnahmen hinausreichenden Verluste mit Haushaltszuschüssen auszugleichen. Damit sei sichergestellt, dass die Investitionen des Bundes in das Straßennetz nicht zurückgingen.

Lang-Lkw decken den Transportbedarf mit weniger Fahrzeugen

Zum Einsatz von Lang-Lkw erklärte der VDIK-Präsident, durch das Wachstum des Straßengüterverkehrs im nächsten Jahrzehnt werde sich die Straßengüterverkehrsleistung gegenüber dem Jahr 1995 mehr als verdoppeln. Mit Lang-Lkw lasse sich der Transportbedarf mit weniger Fahrzeugen decken. Es gelte die Faustregel „zwei statt drei Zugmaschinen“, wodurch sich der CO2-Ausstoß in ähnlichem Verhältnis verringere. Der Feldversuch Lang-Lkw müsse daher fortgesetzt und endlich im gesamten Bundesgebiet durchgeführt werden.

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