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UPS-Nachhaltigkeitsbericht

Eine Milliarde Dollar für alternative Antriebe

Foto: UPS

Der KEP-Dienstleister UPS hat seinen 18. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. In Deutschland setzt der Konzern etwa auf den Elektrofahrzeugumbau.

Der Nachhaltigkeitsbericht "Beschleunigung nachhaltiger Lösungen" ("Accelerating Sustainable Solutions") listet demnach die Leistungen auf, die UPS 2019 unternommen hat, um die Nachhaltigkeitsziele für 2020 und 2025 im Einklang mit seiner Unternehmensstrategie voranzubringen. Dabei hat UPS nach eigenen Angaben vier Ziele für 2020 schon ein Jahr vor dem Zeitplan erreicht.

Vier Ziele vor der Zeit erreicht

Etwa habe man 2019 bereits 123,8 Millionen US-Dollar an gemeinnützigen Spenden übergeben, 21,7 Millionen ehrenamtlich geleistete Stunden durch die UPS-Mitarbeiter erreicht,15,4 Millionen Bäume gepflanzt und die Zahl der Autounfälle um 3,1 Prozent reduziert.

„UPS hat 2016 Nachhaltigkeitsziele festgelegt, um unseren Umwelteinfluss anzugehen, branchenführende Sicherheitsprogramme voranzubringen und die Gemeinden, in denen wir leben und arbeiten, zu stärken“, sagte Suzanne Lindsay-Walker, UPS Chief Sustainability Officer (CSO) und Vice President of Environmental Affairs.

Mehr als 10.000 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben

Demnach hat der Konzern mit Sitz in Atlanta in den vergangenen zehn Jahren mehr als eine Milliarde US-Dollar in alternative Treibstoffe, Fahrzeuge mit neuer Technologie und die unterstützende Infrastruktur investiert. Nach eigenen Angaben ist UPS jetzt der größte Nutzer von erneuerbarem Erdgas in der Transportindustrie und verfügt über eine spezialisierte Flotte von mehr als 10.300 Fahrzeugen, die mit alternativen Kraftstoffen und fortschrittlicher Technologie angetrieben werden. Kürzlich kündigte UPS Pläne zum Kauf von mehr als 6.000 Erdgas-Lkw bis 2022 an. Im Januar gab UPS eine Investition in das britische Technologie-Startup Arrival bekannt und verpflichtete sich zum Kauf von 10.000 Elektrofahrzeugen des Startups.

Im Sinne der Nachhaltigkeit betreibt UPS auch diverse Testversuche für die Zustellung auf der letzten Meile. Dazu gehören auch Projekte für die City Logistik; allein in Deutschland gibt es in rund 30 Städten diese Projekte. Dabei erfolgt die Zustellung über Mikro-Depots, wodurch Fahrten von konventionellen Zustellfahrzeugen eingespart werden. Nach UPS-Angaben läuft etwa in München ein sehr umfangreiches Projekt mit rund 20 Lastenrädern; fast zwei Drittel der Umweltzone in München werden bei UPS durch die Fahrradzustellung abgedeckt. In Hamburg, wo 2012 das erste UPS City Logistik Projekt startete, sind acht Cargo-Bikes im Einsatz, außerdem sind in dem Gebiet 22 elektrisch angetriebene Zustellfahrzeuge im Einsatz. So beliefert UPS die Hamburger Innenstadt komplett CO2-neutral.

Deutsches City Logistik Projekt wird international adaptiert

"Da sich das City Logistik-Projekt in Deutschland bewährt hat, wurde es zum Leuchtturm-Projekt, und von UPS weltweit adaptiert, etwa in Irland, den Niederlanden, Frankreich, USA und Kanada", sagt ein UPS-Sprecher.

Umbau auf Elektroantrieb

Speziell in Deutschland forciert UPS auch den Elektrofahrzeugumbau: "In Deutschland rüstet UPS ehemals dieselbetriebene Lastwagen in Elektrofahrzeuge um, da keine vollelektrischen Fahrzeuge in der 7,5-Tonnen-Größenklasse auf dem Markt erhältlich sind. 2019 gab es 33 Umrüstungen von klassischen auf nachhaltige Antriebe: 15 rein elektrisch betriebene und 18 Plug-in-Hybride."

Neben dem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht wird UPS zudem künftig einen Sustainability Accounting Standards Board (SASB)-Bericht veröffentlichten, anhand dessen Investoren leichter Unternehmen innerhalb und zwischen Branchen vergleichen können.

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