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Ungarischer Verband MKFE protestiert

Fahrpersonalgesetz kostet Arbeitsstellen

Die Raststätte Aachener Land an der A 4. Jedes Wochenende ist der Lkw-Parkplatz total überlastet. Foto: Jan Bergrath

Der größte ungarische Verband im Transportgewerbe MKFE protestiert gegen die am 25. Mai 2017 in Kraft getretene Änderung im deutschen Fahrpersonalgesetz.

Laut dem neuen Fahrpersonalgesetz muss dem Fahrer eine "geeignete Schlafmöglichkeit" zur Verfügung gestellt werden, damit die regelmäßige Wochenruhezeit anerkannt wird. Das wiederum kommt einem Verbot gleich, die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit im Lkw zu verbringen.

Der MKFE hält das Verbot für Protektionismus und sieht Arbeitsplätze im ungarischen Transport gefährdet. Auch beklagt der Verband, dass es in Deutschland nicht ausreichend Sicherheitsparkplätze gebe. Wenn die Fahrer dann, wie es das Gesetz vorsehe, nicht im oder am Lkw übernachten dürften, blieben Waren im Millionenwert unbeaufsichtigt. Weiterhin wird argumentiert, dass moderne Lkw weitaus komfortabler seien als so manches Billighotel. Als direkte Folge des Verbots befürchtet der Verband MKFE eine Erhöhung der Frachtraten. Zudem verstoße es das Gesetz gegen die in der EU geltende Dienstleistungsfreiheit.

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