Marken
Themen
Artikel
Videos
Häufige Fragen
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ungarischer Verband MKFE protestiert

Fahrpersonalgesetz kostet Arbeitsstellen

Die Raststätte Aachener Land an der A 4. Jedes Wochenende ist der Lkw-Parkplatz total überlastet. Foto: Jan Bergrath

Der größte ungarische Verband im Transportgewerbe MKFE protestiert gegen die am 25. Mai 2017 in Kraft getretene Änderung im deutschen Fahrpersonalgesetz.

29.05.2017 Jan Bergrath

Laut dem neuen Fahrpersonalgesetz muss dem Fahrer eine "geeignete Schlafmöglichkeit" zur Verfügung gestellt werden, damit die regelmäßige Wochenruhezeit anerkannt wird. Das wiederum kommt einem Verbot gleich, die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit im Lkw zu verbringen.

Der MKFE hält das Verbot für Protektionismus und sieht Arbeitsplätze im ungarischen Transport gefährdet. Auch beklagt der Verband, dass es in Deutschland nicht ausreichend Sicherheitsparkplätze gebe. Wenn die Fahrer dann, wie es das Gesetz vorsehe, nicht im oder am Lkw übernachten dürften, blieben Waren im Millionenwert unbeaufsichtigt. Weiterhin wird argumentiert, dass moderne Lkw weitaus komfortabler seien als so manches Billighotel. Als direkte Folge des Verbots befürchtet der Verband MKFE eine Erhöhung der Frachtraten. Zudem verstoße es das Gesetz gegen die in der EU geltende Dienstleistungsfreiheit.

Neues Heft
FF 08 2018 Titel
Heft 08 / 2018 7. Juli 2018 Heftinhalt anzeigen Jetzt kaufen
Unsere Experten
Carsten Nallinger Carsten Nallinger Lkw-Navigation
Portrait von Thomas Pirke Thomas Pirke Verkehrspsychologe
Kostenloser Newsletter
ETM Webshop
WhatsApp-Newsletter