Truck Innovation Award

Hyundai auf dem ersten Platz

Foto: Hyundai

Mit dem Hydrogen-Mobility-Projekt sichert sich Hyundai den diesjährigen "Truck Innovation Award". Im Mittelpunkt steht dabei der Brennstoffzellen-Lkw H2 Xcient Fuel Cell.

Hyundai hat den "Truck Innovation Award" (TIA) gewonnen. Der begehrte Preis, der von der "International Truck of the Year"-Jury (ITOY) verliehen wird, geht an "Hyundai Hydrogen Mobility". Das ausgezeichnete Mobilitätsprojekt umfasst neben dem wasserstoffbetriebenen Lkw H2 Xcient Fuel Cell auch die Produktion und Tankinfrastruktur des Treibstoffs, der als "grüner Wasserstoff" mit Hilfe von Wasserkraft erzeugt wird. Der neue emissionsfreie Lkw wird im Rahmen eines schweizerisch-koreanischen Gemeinschaftsprojekts ab 2020 im Praxiseinsatz bei einem Schweizer Einzelhandels- und Logistikunternehmen eingesetzt.

Der Innovationspreis 2020 wurde auf der Nutzfahrzeugmesse Solutrans in Lyon von ITOY-Präsident Gianenrico Griffini an Rolf Huber, Vorsitzender des Joint-Ventures Hyundai Hydrogen Mobility und Jihan Ryu, Vizepräsident Nutzfahrzeug-Entwicklung der Hyundai Motor Company, übergeben. Die TIA-Fachjury honorierte den ganzheitlichen Ansatz für eine umweltfreundliche Transportgesamtlösung. Diese basiert auf der Zusammenarbeit von Fahrzeuglieferant Hyundai mit seinem Schweizer Partner Hydrospider, an dem Alpiq, H2 Energy und Linde beteiligt sind. Der H2 Xcient Fuel Cell wurde gezielt auf die europäischen Anforderungen hin entwickelt. Er wird von zwei Brennstoffzellen mit einer Systemleistung von 190 kW angetrieben. Mit einem Wasserstoffvorrat von 35 Kilo aus sieben 350-bar-Tanks wird eine Reichweite von rund 400 Kilometer erzielt. Die ersten Einheiten sollen Anfang 2020 als 4x2-Version ihren Betrieb aufnehmen, später sollen 6x4-Varianten folgen.

Mit einem Wahlergebnis von 80 Punkten setzte sich das Mobilitätsprojekt gegenüber den Mitbewerbern durch. Diese waren der H2-Lkw von Nikola, der E-Lkw eCascadia von Freightliner, die autonom fahrenden Projekt-Lkw Volvo Vera und Scania AXL und der Konzept-Lkw Optifuel Lab 3 von Renault Trucks.

Das ist die "International Truck of the Year"-Organisation

Die "International Truck of the Year"-Organisation wurde 1977 vom britischen Fachjournalisten Pat Kennett gegründet und umfasst heute 25 Fachjuroren der führenden Transportfachzeitschriften mit einer Gesamtauflage von über 950.000 Exemplaren in ganz Europa. In Deutschland ist lastauto omnibus exklusiv mit Juror Oliver Willms vertreten. Zusätzlich zu den Mitgliedern der ITOY-Jury wurde die Expertengruppe um assoziierte Expertenmitglieder in China, Indien, Südafrika, Australien, Brasilien, Japan und Iran erweitert, um auch den wichtigsten Weltmärkten des Straßengütertransports Rechnung zu tragen. Zielsetzung der jährlichen „International Truck of the Year"-Wahl ist die Prämierung der Lkw-Neuerscheinung, die den wichtigsten Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Straßengütertransports leistet. Dazu bewerten die international anerkannten Fachjuroren sowohl technische Neuerungen und Weiterentwicklungen als auch Innovationen, die direkten Einfluss auf die Gesamtwirtschaftlichkeit, Sicherheit oder Umweltentlastung haben.

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