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Truck-Grand-Prix 2018 Rennen 4 am Sonntag

Herzschlagfinale am Nürburgring

Truck-Grand-Prix 2018 Rennen 4 ETRC Foto: Richard Kienberger 10 Bilder

Auch das letzte Rennen des Wochenendes in der ETRC ist ausgetragen. Bis zum Schluss haben sich die ersten sieben Stoßstange an Stoßstange beharkt.

01.07.2018 Markus Bauer

Die Ampeln schalten auf grün. Die Meute steuert die erste Kurve an. Allerdings wollen es diesmal alle Starter der European Truck Racing Championship ganz genau wissen. Zu dritt geht es jeweils in den ersten Turn. Janiec schiebt sich vor Gerd Körber. Lenz kassiert Steffie Halm, dahinter machen sich Antonio Albacete und Jochen Hahn breit. Zum Ende der ersten Runde hängt Sascha Lenz hinter René Reinert fest. Mit heftigem Gebrauch der Lichthupe versucht er den Kollegen auf die Seite zu bewegen. Der macht aber erst eine Runde später Platz und hat sofort Albacete und Hahn im Rückspiegel. Auf der Start-Ziel-Geraden gibt es gleich zwei Duelle: Körber und Janiec sowie Hahn und Albacete fahren dicht nebeneinander. Weder Körber noch Hahn schaffen es aber an ihren Kontrahenten vorbei. 

Reinert rutscht zurück

In Runde drei muss Reinert auch Albacete und Hahn vorbeilassen. Die beiden reißen sofort eine große Lücke zwischen sich und Reinert. Der ist deutlich langsamer unterwegs als die mehrfachen Meister. In Runde fünf kommt es zu einer Schicksalsbegegnung für Körber. Er, Janiec und Lacko kabbeln sich am Ende der Zielgeraden. Körber wollte zu viel, bremst zu spät und kommt von der Strecke ab: Aus. Hinter all den Streithähnen hat sich Steffie Halm, die nach Plattfuß in Rennen drei in diesem Rennen vom letzten Platz bis stramm in die Top Ten vorgearbeitet. 

Spitzengruppe formiert sich

Zur Rennmitte kristallisiert sich heraus, dass die Spitzengruppe in diesem Rennen deutlich größer ausfällt als üblich. Auch der Führende kann sich nicht absetzen. Hahn und Albacete passieren Lenz, Kursim schiebt sich vor auf Rang zwei an Lacko vorbei. Immer wieder kommt es zu sanften oder weniger sanften Berührungen zwischen Janiec und Kursim. Plastik fliegt, aber davon lassen sich weder Janiec noch Kursim beeindrucken. Der Deutsche kommt aber einfach nicht an Janiec vorbei. Er versucht es immer wieder am Ende der Start-Ziel auf der Außenbahn. Doch statt wie geplant an Janiec vorbeizuhuschen, muss er sich jedes Mal den Attacken von Lacko erwehren. Bis zum Schluss zieht die Spitzengruppe aus sieben Trucks Stoßstange an Stoßstange ihre Runden. Am Ende bleibt es beim Sieg für Janiec. Kursim holt einen sensationellen zweiten Platz im nagelneuen Team.

Die Top Ten des vierten Rennens:

  1. Anthony Janiec
  2. André Kursim
  3. Adam Lacko
  4. Antonio Albacete
  5. Jochen Hahn
  6. Sascha Lenz
  7. Norbert Kiss
  8. Steffie Halm
  9. Ryan Smith
  10. Shane Brereton

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