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Transportbranche

Brasilien im Fokus

Rio de Janeiro, Brasilien, Jesus Foto: Fotolia/Delphiimages

Brasilien ist einer der interessantesten Wachstumsmärkte für die Fahrzeugindustrie. Marken wie MAN, Mercedes oder VW haben sich hier längst etabliert und begleiten das rasante Wachstum des Landes. Im Fahrwasser der Weltmeisterschaft richtet eurotransport.de den Blick auf die Transportbranche des Landes und schaut sich einige Facetten genauer an.

24.06.2014 Markus Braun

Über den großen Teich – als der Flieger um fünf Uhr in Rio de Janeiro landet, liegt die Stadt noch im Halbschlaf. Zumindest für den Transfer zum Hotel ist das ein Segen. Denn was am frühen Morgen rund 30 Minuten dauert, kann am späten Vormittag schon einmal zu einer Tour von zwei bis drei Stunden werden. 6,4 der rund 200 Millionen Brasilianer leben in der Metropole an der Ostküste. Und wenn ein Großteil davon sich morgens in Bewegung setzt, sind die Straßen dicht.

Brasilien: Fahrzeuge mit Oldtimerstatus sind üblich

Fester Bestandteil des Verkehrs sind Fahrzeuge, die in Deutschland mittlerweile den Oldtimerstatus erreicht haben, wie beispielsweise der VW T2. Auch das Transferfahrzeug vom Flughafen zum Hotel – ein Mercedes-Benz Sprinter T1N – gehört in diese Riege.

Zu späterer Stunde sind dann auch einige Lkw im Stadtverkehr auszumachen. Für europäische Augen etwas ungewohnt ist das VW-Logo, das an der Front vieler Lastwagen prangt. Kein Wunder, denn die Constellation genannten Trucks stellt VW vornehmlich für den südamerikanischen Markt her.

Archaischer Anblick, aktuelle Technik: Der Mercedes-Benz Atron

Ebenfalls stark vertreten ist Mercedes-Benz mit dem kantig daherkommenden Hauber Atron. So archaisch das Fahrzeug auf den ersten Blick anmutet, technisch ist er auf der Höhe der Zeit. Denn die Abgasnorm Euro 5 ist Pflicht für Lkw in Brasilien und die erfüllt Mercedes mit seinem Südamerika-Spezialisten.

In den kommenden Tagen wird es reichlich Gelegenheit geben, die brasilianische Transportbranche kennenzulernen. In Zeiten, in denen der Fußball in Südamerika regiert, richtet eurotransport.de den Blick auf diejenigen, die im Hintergrund so eine riesige Veranstaltung überhaupt möglich machen – die Transporteure. Denn ohne Logistik für Mensch und Material kommt auch überm großen Teich gesellschaftliches Leben im Kleinen wie auch bei Großveranstaltungen schnell zum erliegen.

Lesen Sie in den kommenden Tagen mehr zu Brasilien auf eurotransport.de

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