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Trans.eu startet Hilfsbrücke Ukrainische Bevölkerung versorgen

Hilfstransporte in die Ukraine Foto: Trans.eu

Frachtenbörse Trans.eu startet Hilfsaktionen. Das Unternehmen organisiert eine Transportbrücke in die Ukraine und spendet Geld.

Die polnische Frachtenbörse Trans.eu hat ein Hilfsteam gebildet, um den Menschen im Nachbarland zu helfen. So spendet das Unternehmen beispielsweise zwei Millionen polnischen Złoty, umgerechnet entspricht das etwa 430.000 Euro. On Top kommen sämtliche Einnahmen aus den Abonnements der rund 300 russischen Kunden von Trans.eu, die die Plattform ebenfalls spendet.

Ukrainische Mitarbeiter aus dem Land geholt

Für 100 Flüchtlinge aus der Ukraine stellt das Trans.eu eine Unterkunft in Polen zur Verfügung und versorgt die Menschen mit allen Artikeln des täglichen Bedarfs. Darüber hinaus wird Trans.eu ihnen auch langfristig finanzielle Unterstützung bieten und etwa die Einrichtung von Kindergärten prüfen. Im ersten Schritt gilt das zunächst für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ukrainischen Niederlassung des Plattformbetreibers und deren Familien. Im weiteren Verlauf der Krise wird die Aktion nach Bedarf auf weitere Personen ausgeweitet.

Trans.eu organisiert Lkw-Transportbrücke in die Ukraine

Um die Versorgung der ukrainischen Bevölkerung aufrechtzuerhalten, organisiert Trans.eu eine Transportbrücke zwischen der Ukraine und dem übrigen Europa. Dafür arbeite das Unternehmen "mit bewährten Organisationen zusammen", heißt es seitens Trans.eu. Ihnen vermittelt der Plattformbetreiber über eine polnischsprachige Webseite den Kontakt zu Transportunternehmen, die zu Fahrten in die Ukraine bereit sind, und bürgt diesen gegenüber zudem für die Transportkosten. Bis zum gestrigen Montagnachmittag haben sich für die Aktion bereits mehr als 220 Frachtführer angemeldet, die Fahrzeugkapazitäten für Hilfstransporte bereitstellen, vermeldet Trans.eu.

Trans.eu registriert massive Einbrüche

Mit Kriegsbeginn in der vergangenen Woche hatte Trans.eu einen Rückgang von Transporten in die Ukraine um mehr als 90 Prozent festgestellt. Fahrten aus der Ukraine in die EU-Länder und nach Deutschland hatten ebenfalls um zwei Drittel bis drei Viertel nachgelassen.

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