Trainings der LVW Niedersachsen

Für mehr Sicherheit mit der E-Mobilität

LVW Niedersachsen, Fahrtraining, Elektro-Transporter, Maske Fleet Foto: LVW Niedersachsen

Die Landesverkehrswacht (LVW) Niedersachsen veranstaltet für den Vermieter Maske Fleet Sicherheitstrainings mit Elektro-Transportern.

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Elektro-Fahrzeuge und Fahrzeuge mit herkömmlichem Motor vor allem durch eines: den Antrieb. Dass es aber auch Unterschiede im Fahrverhalten gibt, darauf macht nun die Landesverkehrswacht (LVW) Niedersachsen aufmerksam. Gemeinsam mit der Euregio Verkehrsakademie, einer Tochterfirma der LVW, bietet die Verkehrswacht Sicherheitstrainings für die Fahrer von E-Transportern an. Zunächst für alle 200 Fahrzeuge des Vermieters Maske Fleet aus Gyhum/Bockel (Niedersachsen). "Wir rechnen aber mit einer schnell steigenden Nachfrage nach derartigen Trainings", erklärt Cornelia Zieseniß, Geschäftsführerin der LVW Niedersachsen.

Die LVW veranstaltet seit Jahrzehnten Fahrsicherheitstrainings mit der Vision eines unfallfreien Straßenverkehrs und hat das Programm nun um den Schwerpunkt "Wissenswertes im Umgang mit E-Fahrzeugen" erweitert. Bei den fahrpraktischen Übungen gibt es laut Zieseniß zunächst keine großen Unterschiede zum bisherigen Training. "Vorsicht ist jedoch in Bezug auf die Beschleunigung geboten." Elektro-Fahrzeuge verfügen schon zum Start über das volle Drehmoment und beschleunigen entsprechend schnell. "Hier kann es Situationen geben, in denen man behutsam mit dem Gaspedal umgehen muss", erklärt Zieseniß. Außerdem würden starke Beschleunigungen die Reichweite deutlich reduzieren.

Im Fokus steht das richtige Verhalten nach Pannen und Unfällen

Beim Fahrverhalten weist die LVW-Geschäftsführerin noch auf eine weitere Besonderheit hin: "Bei Wegnahme des Gaspedals bremsen E-Fahrzeuge aufgrund der Energiegewinnung fast automatisch." Im Fokus des Trainings steht demnach aber vor allem das richtige Verhalten der Fahrer nach Pannen und Unfällen. "Bei E-Transportern können Spannungen bis zu tausend Volt entstehen", sagt Zieseniß. Diese Spannungen würden durch Kabel, die durch die Karosserie verlaufen, von der Batterie zum Motor geleitet. Zudem könne der technische Aufbau der Batterie in Verbindung mit ausgelaufenem Benzin bei Unfällen Brände verursachen. Natürlich wolle die LVW mit solchen Themen keine Panik verbreiten. "Die Fahrerinnen und Fahrer sollen auf all ihre Fragen rund um ein Elektroauto fachkompetente Antworten erhalten." Denn: "Wissen ist Sicherheit."

Das Feedback der Fahrer sei bisher durchweg positiv gewesen. Das nur leise Summen des Elektromotors hätte vor dem Training für Unsicherheit in Gefahrensituationen geführt. "Im Laufe der Trainings fühlten sich die Fahrer aber immer wohler – auch aufgrund des leisen Fahrens", erklärt Zieseniß. Das Ziel der Aktion, den Fahrern ein optimales Fahrgefühl zu verschaffen und sie mit der Elektromobilität vertraut zu machen, scheint sich zu erfüllen. Damit machen die Beteiligten auch einen Schritt in die Richtung ihrer Vision: der eines unfallfreien Straßenverkehrs.

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