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Streik bei Schmitz-Cargobull in Toddin

IG Metall: 120 Abeitsplatze sind bedroht

Foto: Schmitz-Cargobull; Monatge: Monika Haug

Die rund 120 Mitarbeiter des Schmitz-Cargobull-Werks in Toddin haben ihre Arbeit niedergelegt. Sie protestieren gegen die geplante Schließung des Standorts.

20.06.2017 Carsten Nallinger

Der Trailer-Hersteller Schmitz-Cargobull hat vor wenigen Wochen verkündet, das Werk in Mecklenburg-Vorpommern zu schließen. Aus Kostengründen soll die Produktion der Kühlaufbauten nach Litauen verlagert werden.

Daraufhin haben der Betriebsrat und die IG Metall zum Arbeitskampf aufgerufen. "Das Werk soll trotz schwarzer Zahlen zum 1. September 2018 geschlossen werden", heißt es seitens der Gewerkschaft IG Metall Rostock-Schwerin. Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks spielen die Arbeitnehmervertreter auf Zeit. Sie planen ein Gutachten, mit dem nachgewiesen werden soll, dass der Standort Toddin wirtschaftlich betrieben werden kann. Außerdem habe sich das Wirtschaftsministerium eingeschaltet. Dieses biete Fördergelder, wenn Schmitz-Cargobull sich dazu entschließt, den Standort zu behalten. 

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