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Hupac übertrifft Volumen von 2019 um fast zehn Prozent

Starke Nachfrage führt zu Kapazitätsproblemen

Foto: BAHNMULLER FRANK

Die Schweizer Hupac Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2021 ein Verkehrswachstum von 14,5 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

In absoluten Zahlen summierte sich das Aufkommen auf 568.622 Straßensendungen. „Damit haben wir die Corona-Lücke geschlossen und übertreffen das Volumen von 2019 um fast zehn Prozent“, freut sich Michail Stahlhut, CEO der Hupac Gruppe. Die Kehrseite der Medaille: Die starke Nachfrage der vergangenen Monate habe zu Kapazitätsproblemen geführt, vor allem in den Terminals und auf den Bahnstrecken. „Dies hat Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit und Qualität des Bahnverkehrs“, heißt es seitens der Hupac.

Rückverlagerung von Verkehren

Erschwert habe die Situation die vielen Arbeiten auf der Strecke. „Die gegenwärtige intensive Bautätigkeit auf dem Korridor Rhine-Alpine zeigt einmal mehr, wie wichtig ein koordiniertes Vorgehen aller beteiligten Partner ist“, heißt es in der Pressemitteilung der Hupac. Die Folgen der Bauaktivitäten sind Zugausfälle, Verspätungen, Überlastung der Terminals, ansteigende Produktionskosten und die Rückverlagerung auf die Straße.

Runder Tisch gefordert

„Baustellen dürfen nicht zum Verlagerungs-Stopper werden“, warnte Verwaltungsratspräsident Hans-Jörg Bertschi. Das Unternehmen schlägt deshalb einen Runden Tisch der Infrastrukturbetreiber und Bahnkunden vor. Erklärtes Ziel müssen stabile internationale Bypässe sein, denn die Baustellen auf dem Rhein-Alpen-Korridor werden eine Konstante bleiben. Die Hupac würde es begrüßen, wenn auch Frankreich als wichtiger Partner für die Ertüchtigung und Elektrifizierung der linksrheinischen Ausweichstrecke Wörth-Lauterbourg-Strasbourg mit am Tisch säße.

Hupac beteiligt sich an WienCont

Dagegen schreitet der Ausbau des Terminal-Netzwerks auf der Achse Benelux/Deutschland-Südosteuropa voran. So hat sich die Hupac am Container-Terminal WienCont in Höhe von 4,16 Prozent beteiligt. „Diese Beteiligung ist ein wichtiger Schritt in den Ausbau unseres intermodalen Netzwerks, um in Zukunft mehr Verkehre auf die Schiene zu bringen und den intermodalen Verkehr zu stärken“, sagt Michail Stahlhut. Hupac setzt rund 50 Züge pro Woche zwischen der Drehscheibe WienCont und den Destinationen Budapest, Duisburg, Rotterdam, Istanbul, Ludwigshafen, Geleen, Bukarest und Busto Arsizio ein.

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