Spedition Mosolf

Scholz hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht

Profi im Profil FF 7/2018: Stephan Scholz von Mosolf, Autotransporter. Foto: Jan Bergrath 14 Bilder

Stephan Scholz liebt Autos und Lkw. Seit der dreijährigen Ausbildung zum Berufskraftfahrer arbeitet er für die Spedition Mosolf. Sein Lastzug von MAN und Lohr ist ein kleines Wunderwerk der Technik.

Der wohl schnellste Weg von Illingen in Württemberg zur A 5 bei Bruchsal führt über die B 10 und die B 35. "Wir von Mosolf dürfen offiziell diese für den Durchgangsverkehr eigentlich ganztägig gesperrte Strecke fahren", erklärt Stephan und winkt zum dritten Mal einem Kollegen zu, der ihm entgegenkommt. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass sich die Fahrer von Autotransportern begrüßen, wenn sie sich begegnen, egal bei welcher Firma sie arbeiten. Ob die anderen rund 100 Lkw, die heute früh in entgegengesetzter Richtung unterwegs sind, auch irgendwo an der Strecke laden oder abladen, bezweifelt Stephan. Kontrolliert wird das Verbot offensichtlich nicht. "Es ist halt eine ziemliche Abkürzung zum Weg über die A 8 und das Dreieck Karlsruhe. Und dort ist um diese Zeit immer Stau."

Profi im Profil FF 7/2018: Stephan Scholz von Mosolf, Autotransporter. Foto: Jan Bergrath
Auf der A 5 vor dem Kreuz Walldorf staut sich wieder der Verkehr. Stephan kennt das Problem und stellt sich rechtzeitig darauf ein. Leider sind nicht alle Fahrer so aufmerksam, das Kreuz Walldorf ist derzeit eine extreme Gefahrenstelle.

"Ich konzentriere mich während der Fahrt eben voll auf die Straße und sonst auf nichts."

Dass Stephan um diese Zeit noch so nah beim Mosolf-Standort unterwegs ist, hängt schlicht mit dem Tageslicht zusammen, das der Reporter zum Fotografieren braucht. "Eigentlich bin ich sonst schon ab drei oder vier Uhr unterwegs", sagt Stephan. Er fährt antizyklisch. "Ich bin auf der Autobahn, wenn dort nicht so viel Verkehr ist, und ich stelle mich bereits am frühen Nachmittag auf einen Parkplatz, wenn es noch welche gibt. Stephan sollte FERNFAHRER-Lesern aus Ausgabe 6 schon bekannt sein. Im Thema des Monats hatte er zusammen mit drei anderen Fahrern den Mangel an Parkplätzen beklagt. Stephan ist es gelungen, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. "Ich bin in Beuren bei Nürtingen aufgewachsen", erzählt er. Von Autos selbst war er als Junge schon immer begeistert. Dann fuhr er stets mal wieder zu McDonald’s in Kirchheim/Teck – erst mit seinen Eltern, später mit seinen Freunden. "Dort habe ich immer wieder die Autotransporter von Mosolf gesehen. 2003, nach dem Abschluss der Realschule, habe ich mich für die dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer beworben und bekam nach dem Vorstellungsgespräch einen Arbeitsvertrag." Seit 2006 ist Stephan nun bei der Mosolf Gruppe in der Zentrale in Kirchheim/Teck als Fahrer angestellt und damit beim größten europäischen Automobillogistiker mit 980 eigenen Spezialfahrzeugen und 38 eigenen Technik- und Logistikzentren in Europa – so wie Illingen eben. "Ich bin in der Nacht mit Pkw von unserem Standort in Rackwitz gekommen, habe bei zwei Kunden in Sand am Main und Lohr am Main abgeladen und dann in Illingen übernachtet."

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
FF 07 2018 Titel
FERNFAHRER 07 / 2018
2. Juni 2018
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