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Sitrafic Stream von Siemens

Vorfahrt für Bus und Einsatzfahrzeuge

Volvo 7700 G Foto: Thomas Küppers

Für das Projekt "Stream" zur Priorisierung von Einsatzfahrzeugen und Bussen im öffentlichen Nahverkehr erhält Siemens im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ einen Preis.

12.05.2014 Andreas Wolf

Stream steht für die etwas sperrige Bezeichnung "Simple Tracking Realtime Application for Managing Traffic lights and passenger information". Das System sorgt dafür, dass Busse im ÖPNV und Einsatzfahrzeuge an Ampeln schneller Grün bekommen. Die betreffenden Fahrzeuge sind dafür mit einer On Board Unit (OBU) ausgerüstet, die per GPS die genaue Position des Fahrzeugs erfasst.

Verkehrssteuerung bleibt unverändert

Die Positionsdaten und das Passieren der virtuellen Meldepunkte übermittelt die OBU per Mobilfunk an die Zentrale, die alle Ampeln, denen sich das Fahrzeug nähert, auf Grün schaltet. Haben Bus oder Einsatzfahrzeug die Kreuzung verlassen, meldet sich die OBU automatisch ab und die Zentrale veranlasst das Umschalten auf Normalbetrieb. Vorteil von Stream ist laut Siemens, dass die Verkehrssteuergeräte an Kreuzungen unverändert bleiben. Da das Fahrzeug direkt mit der Zentrale kommuniziert, sei keine zusätzliche Hardware nötig.

Pilotprojekt in Böblingen

Bereits im Einsatz ist das System im süddeutschen Böblingen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden laut Siemens an vier Kreuzungen Meldepunkte definiert und zehn Stadtbusse sowie zwei Feuerwehrfahrzeuge mit einer Stream-OBU ausgerüstet. Demnächst wolle die Stadt das System flächendeckend einsetzen.

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