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Sievert Handel Transporte

Kunststoffindustrie im Fokus

Foto: Sievert

Mehr als nur Transport: Sievert Handel Transporte setzt für die Kunststoffindustrie auf weiterführende Services wie die Silierung.

Lagerfläche dringend gesucht. Diese Aussage trifft auch auf das Unternehmen Sievert Handel Transporte (SHT) zu, das zum Ausbau seiner Kontraktlogistiktätigkeiten zusätzliche Logistikflächen sucht, etwa in Kassel und im norddeutschen Raum. Auch an den Standorten Leipzig, Stockstadt und Lengerich würde Geschäftsführer Rui Macedo gern die Flächen verdoppeln. An der niederländischen Grenze ist das Unternehmen immerhin schon fündig geworden.

Dort, am Standort in Hardenberg, hat SHT in den vergangenen Monaten seine Lagerfläche verdreifacht. Die um 12.000 Quadratmeter erweiterten Lagermöglichkeiten in und um Hardenberg bieten demnach Platz für weitere 9.000 Paletten und werden als Pufferlager für Kunststoff genutzt, der von kontinentalen Lieferanten oder als Importware aus Übersee kommt. Geschäftsführer Macedo sieht im „Kunststoffland NRW“ noch weitere Chancen für SHT, das etwa den Transport und die Silierung vornimmt. Für die Mitglieder des eingetragenen Vereins Kunststoffland NRW, darunter Kunststoffproduzenten und -händler, bietet SHT laut Macedo aber auch Value-added-Services wie die Homogenisierung – die Zusammenmischung aus zwei bis drei verschiedenen Produkten – und die Importabwicklung an.

„Generell geht der Trend auch für uns dahin, dass wir noch tiefer in die Wertschöpfungskette des Kunden eindringen“, sagt Macedo. Auch Inbound-Logistik und das Logistik-Outsourcing sind dabei Themen, inklusive der Übernahme von Mitarbeitern des Kunden – „von der Produktionsplanung bis zur Auslieferung, mit zahlreichen Schritten dazwischen“.

Für die Logistikdienstleister bedeute dies außerdem auch die Chance, durch Kooperationen und Allianzen untereinander zusammenzuarbeiten. Macedo hat dabei etwa den NRW-Kollegen Greiwing im Blick, ein Unternehmen, das ähnlich wie SHT ticke, „investitionsstark und familiengeführt“.

Nach Ansicht von Macedo ist das eine Folge der Entwicklung, der der ganze Markt unterliegt. „Bei der Knappheit von Fahrern und teilweise auch Fahrzeugen ist es eine Notwendigkeit, dass die Warenströme noch mehr gebündelt werden“, sagt er. „Darauf müssen sich die Logistikdienstleister einstellen und auch ihre Kunden mit an den Tisch bringen.“

Der weitere Fokus des Unternehmens, das ursprünglich aus der Baustofflogistik kommt, liegt neben der Kontraktlogistik zunehmend auch auf dem E-Commerce. SHT ziele dabei auf eine Mischung aus verschiedenen Kunden, habe aber vor allem Interesse an ganzjährigem Geschäft, gern auch in Richtung B2C.

Bislang jedenfalls fährt SHT mit seinem Kurs wohl richtig; laut dem Geschäftsführer ist das erste Halbjahr bereits „super angelaufen“. Für 2019 ist ein Umsatz von 113 Millionen Euro geplant, 12 Millionen mehr als im Vorjahr.

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