Shell Autohof Ramstein

Schnitzeljagd

Shell Autohof Ramstein Foto: © Gundel Jacobi 10 Bilder

An der A  6 zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken liegt der Autohof Ramstein. Regelmäßige Besucher haben dort die Chance auf ein Schnitzel zum Nulltarif.

Ein Bayer in Rheinland-Pfalz: Kann das gut gehen? "Aber sicher", meint Richard Schossböck, der seine bayerische Heimat Burghausen für den Autohof Ramstein verlassen hat – mit Zwischenstationen in Shanghai und London. Der gelernte Koch und Hotelkaufmann fühlt sich überall in der Welt wohl. Seit 2001 zieht er die Fäden in Ramstein und hat noch ­keinen Tag davon bereut: "Im Normalfall bin ich auch am Wochenende vor Ort." In erster ­Linie sieht er sich als Wirt, der seinen Gästen gutes Essen, saubere Sanitäranlagen und Service bieten möchte.

Aktion "10 x Parken und genießen"

Der Geschäftsmann mag es natürlich, wenn die Fernfahrer zu Stammgästen werden, und hat sich dafür die Aktion "10 x Parken und genießen" ausgedacht: Auf einer Karte wird jedes Parken abgestempelt, nach dreimal gibt es ein Pils, nach fünfmal ein Frühstück oder nach zehnmal ein Schnitzel kostenlos – unabhängig vom Einlösen der Parkgebühren im Restaurant. Als Gastgeber ist es ihm wichtig, Raucher und Nichtraucher gleichwertig zu behandeln, das heißt: "Beide Gruppen haben einen hellen und großzügig geschnittenen Bereich im Restaurant."

Richard Schossböck strahlt Herzlichkeit aus und freut sich, angesprochen zu werden. Geduldig erklärt er das hauseigene WLAN oder fährt auch mal einen Fernfahrer zur Bank, wenn der SB-Automat auf dem Autohof streikt. Die Freundlichkeit im Team gegenüber den Besuchern ist ihm ebenso wichtig wie die Qualität auf der gesamten Speisekarte. Sein Kalkül: "Wir haben echte Köche beschäftigt und keine Tüten­aufreißer. Denn ein Kunde, dem es geschmeckt hat, wird wiederkommen – ­morgen oder in zehn Jahren."

Der Koch empfiehlt ...

... besonders:
"Spareribs mit Pommes, Farmersalat und Barbecue-Soße für 9,95 Euro." Markus Mareczek schneidet sie aus dem Kotelett-Rücken: "Da ist mehr Fleisch dran." Als heimatverbundener Koch vergisst er aber auch nicht eine Pfälzer Leibspeise. "Nein, nicht den Saumagen, sondern das Zwiebelrahmschnitzel mit Bratkartoffeln für 6,95 Euro. Das ist auch der Preis für unser Tagesgericht. Nimmt man dann noch die Suppe oder das Dessert für jeweils einen Euro, dann steht ein dreigängiges Menü unter zehn Euro auf dem Tisch."

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