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Schwedisches Gemeinschaftsprojekt

Göteborg testet autonome Bus-Shuttles

Foto: Chalmers University of Technology / Johan Bodell

Im schwedischen Göteborg fährt ab sofort ein autonom fahrender Elektro-Minibus: Hinter dem Projekt steht eine Partnerschaft von 15 Organisationen und Unternehmen im Bereich von Mobilität, Stadtplanung und Verkehr.

07.05.2018 Julian Hoffmann

Der Anfang ist gemacht: Ein autonom fahrender Bus-Shuttle des Herstellers Navya ist ab sofort auf der Route zwischen der Chalmers University of Technology, dem Johanneberg Science Park und der Chalmers Library in Göteborg unterwegs.

Der elektrisch betriebene Minibus wird maximal 20 km/h schnell und bietet Platz für bis zu elf Passagiere.

Erprobung auf dem Uni-Gelände und in Lindholmen

Anne Rosa Simonsen, Kommunikationsmanagerin bei Autonomous Mobility, dem Unternehmen, das für den Shuttle-Betrieb verantwortlich ist, möchte mit dem People Mover zeigen, "dass selbstfahrende Fahrzeuge sicher und komfortabel sind."

Projektleiter Birger Löfgren vom Forschungsinstitut RISE Viktoria erklärte, dass die selbstfahrenden Busse völlig neue Fahrzeugtypen seien und so neue Möglichkeiten schaffen, "von denen wir bisher nicht wussten, dass sie existieren. Sie können uns dabei helfen zu verstehen, wie sich Städte der Zukunft entwickeln können."

Insgesamt vier Wochen wird der Navya-Shuttle auf dem Gelände rund um die Chalmers Universität erprobt, danach wechselt das autonom fahrende Fahrzeug für weitere sechs Monate in den Lindholmen Science Park – dem Hotspot, was die Entwicklung neuer Fahrzeugtechnologien in Schweden anbelangt. "Während des Testzeitraums werden wir Forschung zu Technologie und Nutzerakzeptanz durchführen, um das Potenzial der selbstfahrenden Fahrzeugtechnologie zu bewerten," so Löfgren.

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