Scania Used Parts Centre

Was vom Scania übrig bleibt

Scania Used Parts Centre Fahrzeug Recycling Foto: Martin Daniels 19 Bilder

Im Scania Used Parts Centre zerlegt ein Team Unfall- und Gebrauchtfahrzeuge und rettet die noch guten Teile. Kunden können über ihren Scania-Händler die Ersatzteile bestellen – und rund 50 Prozent gegenüber dem Neupreis sparen.

Mittwochmorgen, acht Uhr: Gerald Hoijtink fährt auf den Hof des Scania Used Parts Centres im belgischen Opglabbeek. Auf seinem Sattelauflieger ist eine verunfallte Zugmaschine verzurrt. Schon morgen Nachmittag wird sie in ihre Einzelteile zerlegt sein. Hoijtink rangiert rückwärts in die Halle, dort baumeln vom Kran bereits die Hebeketten, mit denen die Zugmaschine innerhalb weniger Minuten abgeladen wird. Nun beginnt die eigentliche Arbeit: In der Grube lässt Edward Doekes Motor- und Getriebeöl sowie die Kühlflüssigkeit ab, vorne verschafft sich Alex Vande Weyer Zugang zu den Leitungen der Klimaanlage. Die Front ist nach dem Auffahrunfall stark beschädigt, die Wartungsklappe lässt sich nicht öffnen – mit sanfter Gewalt und mithilfe des Krans gibt die Klappe schließlich nach. Alex evakuiert das Kältemittel und kappt währenddessen alle Luftleitungen und Stromkabel, die vom Chassis zum Fahrerhaus führen.

Alles, was nicht beschädigt ist, wandert ins Lager

Während bei einem Fahrerhauswechsel in der Werkstatt jede Leitung und jedes Kabel mühsam und zeitraubend abgeschraubt werden müsste, frisst sich der Seitenschneider in wenigen Sekunden durch ein armdickes Kabelbündel.

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