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Scania-Übernahme

VW schließt mit Arbeitnehmern Abkommen

Scania, VW, Lupe, Montage Foto: Scania, VW

Bei seinem Komplettübernahmeversuch der Lkw-Tochter Scania sucht der Volkswagen-Konzern den Schulterschluss mit der Arbeitnehmerseite.

03.04.2014

Die Wolfsburger Unternehmensspitze, die zuständigen schwedischen Gewerkschaften und der VW-Konzernbetriebsrat vereinbarten eine Beschäftigungssicherung für die Scania-Standorte. Wie Volkswagen am Mittwoch mitteilte, greift das Abkommen dann, wenn der laufende Versuch der Scania-Komplettübernahme glücken sollte.

Volkswagen müht sich als Scania-Mutter derzeit mit einem Kaufangebot um die restlichen Scania-Aktien und will den Nutzfahrzeugspezialisten von der Börse nehmen. Der Pakt mit der Arbeitnehmerseite sieht auch vor, dass die Scania-Zentrale sowie die Forschung und Entwicklung im Hauptquartier in Södertälje bleiben. Volkswagen hatte bereits mit dem Übernahmeangebot betont, Scanias Eigenständigkeit wahren zu wollen. Sollten die Schweden komplett unter das Konzerndach schlüpfen, wäre ihnen ein großes Maß an Arbeitnehmermitbestimmung ohnehin sicher.

Das VW-Angebot zur Aktienübernahme läuft am 25. April aus. Scania selber hatte die Offerte als zu niedrig zurückgewiesen, entscheiden müssen das aber letztendlich die Aktionäre. VW stellt einen Aufschlag von mehr als 50 Prozent für die Papiere in Aussicht. Kürzlich hatte der schwedische Fonds AMF das Angebot als zu niedrig abgelehnt.

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