Scania

Scania’s Klimaziele genehmigt

Foto: Scania

Scania will bis 2025 seine CO2-Emissionen reduzieren. Die dafür notwendigen Maßnahmen wurden jetzt vom Science Based Target initiative (SBTi) genehmigt.

Der schwedische Lkw-Hersteller Scania wird nach eigenen Angaben bis 2025 die in der Produktion entstehenden CO2-Emissionen um 50 Prozent senken. Zudem ist es das Ziel den Kohlenwasserstoff-Ausstoß der Fahrzeuge im gleichen Zeitraum um 20 Prozent zu reduzieren. Die Maßnahmen die Scania im Detail ergreifen will wurden von der Science Based Target initiative (SBTi) einer Prüfung unterzogen. Die Initiative bestätigte, dass die Ziele von Scania mit dem strengsten bisher definierten Dekarbonisierungsweg übereinstimmen. Diese sehen vor eine globale Senkung der Temperatur um 1,5° C durch die Reduzierung von direkten und indirekte Emissionen aus dem Betrieb (Scope 1 und 2) als auch Emissionen aus der Nutzung der Produkte (Scope 3).

Scania: Klimaziele erreichen, trotz Krise

Im September 2019 gab Scania bekannt, sich wissenschaftsbasierte Ziele zusetzen. Die Verabschiedung dieser Ziele durch die SBTi markiert nach eigenen Angaben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem fossilfreien Transport. "Unabhängig davon, ob wir uns, wie derzeit, inmitten einer Krise befinden oder nicht, werden wir keine Kompromisse bei der Nachhaltigkeit eingehen. Die Umstellung auf ein nachhaltiges Verkehrssystem voranzutreiben, ist das Ziel von Scania und wir bleiben voll und ganz engagiert", sagt Henrik Henriksson, President und CEO von Scania.

Das SBTi – eine Initiative mit Einfluss

Die SBTi ist eine internationale Initiative aus Organisationen, Stiftungen und der UN, die sich zum Ziel genommen hat, die industriell verursachte CO2-Emission auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu reduzieren. Zur Initiative gehören: die britische Non-Profit Organisation Carbon Disclosure Project (CDP), die Mitglieder des United Nations Global Compact (UNGC), die Umwelt-Denkfabrik World Resources Institute (WIR) mit Sitz in Washington D.C. sowie der World Wide Fund for Nature (WWF).

Scopes – Definition der Emissionsquellen

Basierend auf dem Treibhausgasprotokoll, einer internationalen Standardisierung zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen, wird zwischen drei Emissionsquellen unterschieden, die als Scope bezeichnet werden. Scope 1-Emissionen stammen aus Emissionsquellen zum Beispiel aus unternehmenseigenen Kraftwerken oder Fahrzeugflotten. Scope 2-Emissionen entstehen bei der Erzeugung von Energie, die von außerhalb bezogen werden. Hierzu werden Wärme und Strom von Energiedienstleistern gezählt. Bei Scope 3-Emissionen handelt es sich um Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden, die nicht vom Unternehmen kontrolliert werden. Hierzu zählen Mitarbeitern, Zulieferer und Dienstleister.

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