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SAF-Holland will Haldex übernehmen

Barangebot für Bremsenhersteller

Foto: norbert guthier

Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland will den schwedischen Konzern Haldex übernehmen.

20.07.2016 Markus Bauer

Wie SAF-Holland mitteilt, habe man dem Brems- und Luftfederungsspezialisten bereits ein Angebot in Höhe von 94,42 Schwedischen Kronen pro Aktie (9,96 Euro) unterbreitet. Im Barangebot enthalten sei, so SAF-Holland, eine erhebliche Prämie von 26,8 Prozent auf den gewichteten durchschnittlichen Aktienkurs von Haldex an der Stockholmer Börse enthalten. Zu Grunde liege hierbei der am 13. Juli 2016 beendete Drei-Monats-Zeitraum. 

"Der geplanten Verbindung von SAF-Holland und Haldex liegt eine überzeugende strategische Logik zu Grunde, mit der wir klar erkennbar die Zielsetzung unserer Strategie 2020 umsetzen", sagt Detlef Borghardt, CEO von SAF-Holland. Dank der sich ergänzenden Aktivitäten der beiden Unternehmen könne man die zunehmende Kundennachfrage nach ganzheitlichen Lösungen im Bereich der fahrwerksbezogenen Komponenten für Nutzfahrzeuge besser bedienen. "Gemeinsam können wir einen Komplettanbieter für eine Vielzahl von Bauteilen schaffen, von Bremsen mit elektronischen Bremssystemkomponenten bis hin zu mit Federung kombinierten Achssystemen." 

Auch die Marktposition im Aftermarket – eines der Ziele von SAF-Hollands Strategie 2020 – würde spürbar gestärkt. Die Transaktion steht laut SAF-Holland noch unter Vorbehalt der Kartellbehörden. Weiter stehe das Angebot unter anderem unter der Bedingung, dass Haldex-Aktionäre es in solchem Umfang annehmen, dass SAF-Holland 90 Prozent der Haldex-Aktien zufallen. 

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