RWTH-Proto auf Isuzu-Basis

Weiterer O-Lkw in Betrieb

Foto: PEM RWTH Aachen / Patrizia Cacciotti

Die RWTH Aachen hat auf Basis eines Isuzu-Chassis einen vollelektrischen Oberleitungs-Lkw entwickelt. Jetzt steht die Erprobung an.

Der Lehrstuhl "Production Engineering of E-Mobility Components" (PEM) der RWTH Aachen hat einen wahrlich einzigartigen Lkw auf die Räder gestellt. Die Basis bildet ein Isuzu-Chassis, das von allen Verbrenner-Komponenten befreit wurde. Stattdessen bewegt sich der Prototyp mithilfe eines vollelektrischen Antriebs, der seine Energie über einen Pantographen bezieht. Damit ist der Zweiachser laut RWTH der europaweit erste Prototyp eines vollelektrischen Oberleitungs-Lkw – denn die bekannten Scania O-Lkw sind mit einem Hybridantrieb samt Dieselmotor ausgestattet.

Der PEM-Lehrstuhl will noch Anfang dieses Jahres den Lkw samt Pantographen-System fertigstellen und dann in Betrieb nehmen. So soll der Prototyp im Rahmen einer Messkampagne auf Teststrecken erprobt werden.

Das Fahrzeug wird in dem vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsprojekt "LiVe" (kurz für „Lebenszykluskostenreduktion im elektrischen Verteilerverkehr") gemeinsam mit dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen und Isuzu entwickelt. In diesem Zuge entstehen bis Ende 2022 zudem zwei weitere elektrifizierte Lkw, darunter ein Exemplar mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle.

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