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Rallye Dresden-Breslau 2009 Finale

Finale - Die Rallye Dresden-Breslau 2009 ist am Ziel!

Rallye Dresden-Breslau 2009 Foto: Michael Landwehr 13 Bilder

Der Freitag verlangte den Teams noch einmal alles ab. Die vorletzte Etappe führte mitten durch die „polnische Wüste“.

30.04.2010 Markus Bauer

Die Etappe spielte sich vor allem im Camp Zagan ab. Das Militärgelände hatte vor allem eines zu bieten: weichen losen Sand. Damit nicht genug. Auch die allseits beliebten Wasserlöcher durften in der Etappe nicht fehlen.  Dabei führte die Route für die großen Trucks mitten durch einen enorm angeschwollenen Fluss. Alles, was kleiner war, sollte eine Ersatzroute einschlagen. Nichtsdestotrotz hängte sich ein Geländewagen buchstäblich an den Truck von Udo Heidenreich. Doch sogar dessen MAN hatte nicht die besten Karten im Fluss. „Das Wasser stand bis Mitte Windschutzscheibe. Der Truck ist sogar seitlich weg geschwommen“ so Heidenreich. Der kleine Anhang konnte sich nur hilflos hinterher ziehen lassen.  Tageswertung Freitag: Hellgeth/Hellgeth 2:37:20Abendroth/Heyde 3:23:31De Lille/Vereecke 3:27:58

Nach mehr als einer Woche Rallye durch das tiefste Unterholz zwischen Dresden und Breslau, steht nun das Gesamtergebnis fest. Die Hellgeth Brüder schrammen nur knapp daran vorbei, die Sensation des letzten Jahres zu wiederholen. 2008 waren sie Gesamtsieger geworden, noch vor den Pkw. In diesem Jahr reichte es bei den mindestens vierfach bereiften Teilnehmern „nur“ auf Platz sechs. Hätten sie nicht durch ein dummes Versehen einen Checkpoint auf der ersten Etappe übersehen und damit zwei Stunden Strafe kassiert, hätte es noch reichen können. Der Rückstand auf dem besten Pkw beträgt nämlich inklusive Strafe nur schlappe zwei Stunden, elf Minuten und 54 Sekunden.Trotzdem konnten sie sich bei den Trucks wieder klar durchsetzen. Der neue Kotterer Truck, über den wir im Vorfeld berichteten, kam auf Anhieb auf Platz elf in der Lkw Wertung nach einem dritten Platz in der ersten Etappe. 

Gesamtwertung Lkw Top Ten:

  1. Hellgeth/Hellgeth auf Unimog: 26:51:39
  2. Brauwers/Kotschate auf Unimog: 33:46:45
  3. Süptitz/Krause/Heuer auf MAN KAT: 35:56:04
  4. Chemnitz/Beier/Möller auf IFA L60: 36:27:50
  5. De Lille/Vereecke auf Unimog: 36:51:35
  6. Niedergesäß/Niedergesäß/Borzym auf Scania: 38:47:57
  7. Finkel/Hölzlein auf Unimog: 39:06:27
  8. Holz/Burkard/Holz auf MAN: 39:06:51
  9. Heidenreich/Schmitz/Heidenreich auf MAN KAT: 39:49:03
  10. Reichenbach/Friske auf Unimog: 41:21:45

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Jan Bergrath, Experte für Fahrerthemen Jan Bergrath Journalist
Harry Binhammer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Harry Binhammer Fachanwalt für Arbeitsrecht
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