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Raben befördert Stückgut in Eigenregie

Start des neuen Netzwerks geglückt

Foto: Raben Group

Der Logistikdienstleister Raben berichtet von einem erfolgreichen Start des eigenen Stückgut-Netzes. 29 Standorte sind deutschlandweit verbunden.

15.01.2018 Matthias Rathmann

Mission geglückt: Der Logistikdienstleister Raben hat den Kooperationen den Rücken gekehrt und wickelt Stückgut fortan im eigenen Netzwerk ab. "Das eigene Stückgutnetz ist ausgezeichnet angelaufen", bilanziert Daniel Rösch, Geschäftsführer von Raben Deutschland, gegenüber trans aktuell. Seit Januar erhalte die deutsche Organisation keine Fremdmengen mehr der ehemaligen Kooperationspartner und müsse diese also auch nicht mehr zustellen. "Jetzt haben wir das Steuerrad selbst in der Hand", erklärt Rösch. "Das bedeutet, dass wir flexibler sind, unsere Kapazitäten in vollem Umfang für die eigenen Kunden zu nutzen." Angaben zu den Mengen macht Raben nicht.

Schon Ende 2017 wurden 85 Prozent der Hauptläufe umgestellt

Was den Start angeht, hat Unternehmer Ewald Raben in der Silvesternacht nicht etwa publikumswirksam einen roten Knopf gedrückt. Vielmehr handelte es sich um einen geräuschlosen Übergang innerhalb der vergangenen Wochen. Schon zum Jahresende 2017 hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben 85 Prozent seiner Hauptläufe umgestellt. "Auch unsere IT-Umstellungen und die Produktionsgebiete wurden bereits im Dezember vollständig abgeschlossen", sagt Deutschland-Chef Rösch.

Dem Start vorangegangen war eine Vielzahl an Zukäufen in den vergangenen Jahren. Exemplarisch listet eine Raben-Mitteilung vom Dezember die Übernahmen der Speditionen Exice und RLZ in Karlsruhe und des Logistikdienstleisters Busse im Raum Kassel auf. Ebenso wechselten der Standort Kamen der Schmalz+Schön-Logistikgruppe sowie ein ehemaliger Rhenus-Standort in Fellbach unter das Raben-Dach. Diese und weitere Unternehmen seien in den vergangenen Jahren in die deutsche Landesgesellschaft integriert worden, heißt es.

Weitere Zukäufe sind nach Firmenangaben erst einmal nicht geplant. "Wir werden ganz sicher aber weiter organisch wachsen, weil wir eines der stabilsten Netzwerke in Deutschland sein werden", sagt Geschäftsführer Rösch. Das Netzwerk des Unternehmens verbindet zurzeit 29 nationale Netzwerkstandorte. Dazwischen verkehren täglich mehr als 500 Linienverkehre. Rund 3.000 Mitarbeiter sind für Raben in Deutschland tätig.

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