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Duss, Verkehr, Kombinierter Verkehr, Umschlag Zoom
Foto: Duss

Prognose des Bundesamts für Güterverkehr

Transporteure haben weniger zu tun

Weniger Geschäft für Transporteure: Die Zuwächse bei Transportaufkommen und -leistung schwächen sich bis 2021 deutlich ab. Das geht aus einer BAG-Prognose hervor.

Die Zeiten der hohen Zuwächse im Güterverkehr sind wahrscheinlich erst einmal vorbei, jedenfalls bezogen auf den nationalen Transportmarkt. Eine am Donnerstag vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums veröffentlichte Güter- und Personenverkehrsprognose macht deutlich, dass sich die in der Vergangenheit teilweise hohen Wachstumsraten bei den Landverkehrsträgern deutlich abschwächen werden.

Auch die Zuwächse auf der Straße schwächen sich ab

So ist für dieses Jahr nur eine Steigerung des Transportaufkommens um ein Prozent auf 4,4 Milliarden Tonnen und der Transportleistung um 1,4 Prozent auf 678,6 Milliarden Tonnenkilometer (tkm) zu erwarten. Straßentransporteure müssen sich 2018 mit einem Plus von nur 1,1 Prozent auf 3,7 Milliarden Tonnen beziehungsweise von 1,6 Prozent auf 486,1 Milliarden tkm begnügen. Für die folgenden Jahre aber schwächen sich selbst diese moderaten Zuwächse noch weiter ab – auf 0,2 Prozent beim Aufkommen und auf 0,4 Prozent bei der Leistung. Über alle Verkehrsträger hinweg sagen die vom BAG beauftragten Institute ebenfalls nur eine Steigerung von 0,2 beziehungsweise 0,3 Prozent voraus.

Wachstumslokomotive Kombinierter Verkehr

Auf die höchsten Zuwächse unter den Landverkehrsträgern kann sich der Kombinierte Verkehr freuen. Nach einer Steigerung von 2,2 Prozent beim Transportaufkommen und von 2,1 Prozent bei der Leistung im Jahr 2018 sagen ihm die Autoren der Prognose bis 2021 immerhin noch jährliche Zuwächse von 1,2 und 1,1 Prozent voraus. Das ist deutlich mehr als die in dem Zeitraum zu erwartende Entwicklung für den Schienengüterverkehr insgesamt, der in den nächsten drei Jahren durchschnittlich mit 0,2 beziehungsweise 0,4 Prozent Zuwachs vorlieb nehmen muss.
 


Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Datum

6. April 2018
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