Pilotprojekt mit MAN-Bussen

Stau-Umfahrung per Quantencomputer

Foto: Volkswagen

Der VW-Konzern testet die Stau-Umfahrung per Quantencomputer. In einem Pilotprojekt in Lissabon kommt die entsprechende Software in MAN-Bussen zum Einsatz.

Volkswagen stattet neun MAN-Busse der Verkehrsgesellschaft in Lissabon zur Technologiekonferenz "WebSummit" im November mit einem System zur Verkehrsoptimierung aus, das auf Quantencomputer von D-Wave zurückgreift. Die so gerüsteten Busse werden mittels nahezu in Echtzeit berechneter Routen auf die schnellste Art durch den Stadtverkehr geleitet – und vermeiden Staus, bevor diese überhaupt entstehen. Dadurch soll sich der Verkehrsfluss in der Stadt auch insgesamt verbessern.

Laut Volkswagen stützt das System seine Berechnungen neben der Routenoptimierung per Quantencomputer auch auf Prognosen zum Fahrgastaufkommen. Diese würden unter anderem mittels anonymisierter Geokoordinaten und Bewegungsstromdaten ermittelt. Am Ende sollen die Busse so optimal ausgelastet werden und gleichzeitig viele Menschen eine passgenaue Transportmöglichkeit nutzen können. In der Zukunft könnten Verkehrsbetriebe mit diesem Tool laut Volkswagen temporäre Busverbindungen als Ergänzung zum Taktverkehr anbieten. Dies sei beispielsweise bei Großereignissen im Stadtgebiet sinnvoll.

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